So wirst du zu einem Haussitter

Und kannst im Urlaub völlig kostenfrei wohnen

So wirst du zu einem Haussitter

Was für ein Traum, Urlaub machen an einem exotischen Ort, in einem schönen Haus und das, ohne dafür zu zahlen. Als Haussitter kannst du das machen. Du passt auf ein Haus und oft auch auf die Haustiere und zahlst nichts für deine Unterkunft. Doch wie wird man zu einem Haussitter und wie bekommt man die besten Jobs?

Wie ihr zum Haussitter werdet und die besten Jobs an Land zieht auf den nächsten Seiten.

So wirst du zu einem Haussitter

Welche Seiten sind die besten?

Um zu einem Haussitter zu werden, müsst ihr euch bei einer Seite anmelden, damit ihr zum einen Unterkünfte zum Hüten findet und zum anderen Kunden auf euch aufmerksam werden. Noch besser ist es allerdings, wenn ihr euch erst einmal in eurem Bekanntenkreis umhört und da auf ein Haus aufpasst. Denn gute Referenzen erhöhen eure Chancen als Haussitter ausgewählt zu werden.

Die besten Seiten dafür sind die Folgenden:

TrustedHousesitters - hier kosten die Anmeldegebühren bei einer Ein-Jahres-Mitgliedschaft von 7,42 Euro pro Monat. Die Firma bietet Häuser in über 130 Ländern an. Sie vermittelt Haustier- und Haussitter.

MindMyHouse - hier beläuft sich der Preis für eine einjährige Mitgliedschaft auf 18 Euro. Für den Preis könnt ihr ein Profil erstellen und so von Hausbesitzern gefunden werden oder selbst aktiv suchen und euch mit eurem Profil bewerben. Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit gleichzeitig auch auf Haustiere aufzupassen

Housecarers  - der jährliche Beitrag kostet 55 Dollar. Die meisten Angebote stammen hier aus den USA, Australien und Neuseeland, vereinzelt gibt es allerdings auch Häuser in anderen Ländern. Auch hier passt man manchmal auf Haus und Tiere auf.

Was eure Aufgaben sind, lest ihr auf der nächsten Seite.

So wirst du zu einem Haussitter

Was wird von euch erwartet?

Generell sollt ihr dafür sorgen, dass das Haus in einem guten Zustand bleibt, die Blumen gegossen sind, die Post nicht im Briefkasten bleibt und, dass es dem Haustier gut geht. Einige Hausbesitzer erwarten noch mehr, dazu können beispielsweise Gartenarbeit, Pool reinigen oder Telefonate annehmen gehören.

Was ein Hausbesitzer erwartet seht ihr entweder schon in der Anzeige, oder er schreibt es euch, wenn er euch eine Anfrage schickt. Doch zögert nicht, genau nachzufragen, denn eine böse Überraschung mag niemand. Auch was die Hausregeln angeht, sollte Klarheit vor dem Besuch herrschen. Sind Gäste erlaubt, darf man das Gebäude nachts alleine lassen, gibt es Internet, muss Strom oder Wasser selbst gezahlt werden?

Oft ist es möglich, gemeinsam mit seiner Familie oder als Paar, auf ein Haus aufzupassen. Bei einigen Seiten könnt ihr das Angebot direkt danach filtern.

Wie ihr eure Chancen erhöht, genommen zu werden, auf der letzten Seite.

So wirst du zu einem Haussitter

So erhöht ihr eure Chancen

Zunächst gilt es ein gutes Profil zu erstellen. Dabei solltet ihr unbedingt eure vorherigen Erfahrungen angeben. Falls ihr als Haussitter noch keine habt, könnt ihr welche als Hausbesitzer angeben. Von Vorteil ist, wenn ihr gerne auf Tiere aufpasst, denn die meisten Angebote involvieren Haustiere.

Besondere Begabungen wie Sprachen, einen grünen Daumen oder Talente im Klempnern oder Handwerken sind immer gerne gesehen. Denn während eurem Aufenthalt kann es auch mal zu einem Rohrbruch oder ähnlichem kommen, da ist es praktisch, wenn ihr wisst was zu tun ist.

Seid enthusiastisch in eurer Beschreibung. Schwärmt über Tiere, den Job als Haussitter oder was sonst noch gefragt wird.

Wichtig sind auch gute Referenzen. Wenn ihr keine als Haussitter habt, fragt euren Vermieter, euren Chef oder Bekannte, ob sie euch eine Referenz für eure Zuverlässigkeit, eure Fähigkeiten und euren guten Charakter schreiben wollen.

Seid schnell. Je schneller ihr euch auf ein neues Angebot bewerbt, desto bessere Chancen habt ihr genommen zu werden. Dazu gehört auch, dass ihr flexibel seid, denn nicht immer ist es das, was ihr euch eigentlich erhofft habt. Aber so kommt ihr in den Genuss, völlig neue Erfahrungen zu machen.

Zu guter Letzt, wenn etwas schiefgeht, verzweifelt nicht. Fast alle Haussitter stoßen auf das ein oder andere Problem, wichtig ist nur, wie ihr es löst. Habt immer einen Notfallkontakt für den Hausbesitzer, versucht, das Haus in einem guten Zustand zu hinterlassen und zögert nicht, nach Hilfe zu fragen. Es kann schon mal vorkommen, dass ihr eine entflohene Katze durch die Stadt jagen müsst. Doch auch diese Erfahrungen werden unvergesslich sein.