Das sind die gefährlichsten Städte Deutschlands:

Betrug, Diebstahl oder Körperverletzung - das sind die gefährlichsten Städte Deutschlands laut Kriminalstatistik: Ist deine Heimatstadt unter den Top 15?

In Deutschland gibt es einige gefährliche Städte.
Quelle: IMAGO / SNA

Nicht alles, was glänzt ist Gold! Und so haben auch so manche Städte, die auf den ersten Blick beeindruckend sind, eine dunkle Seite. Die Kriminalitätsrate ist insbesondere in Großstädten hoch; hier haben es Kriminelle aller Art leicht. Taschendiebstähle, Einbrüche, Überfälle - in deutschen Metropolen ist es als Täter nicht gerade schwer, in der Menge abzutauchen. Allerdings unterscheidet sich die Kriminalitätsrate von Stadt zu Stadt, und manche deutschen Orte sind offenkundig „sicherer" als andere. Auf den folgenden Seiten erfährst du die Top 15 der gefährlichsten Städte in Deutschland, die von Statista dokumentiert wurden.

Erst einmal: Mach dir keine so großen Sorgen! Denn gerade im Vergleich zum Ausland ist Deutschland relativ sicher. Auf den nächsten Seiten kannst du dir aber nun anschauen, in welchen Städten du achtsam sein solltest ...

Bei einer Bevölkerung von 110.636 Menschen wurden in Trier immerhin 10.292 Straftaten polizeilich festgestellt.
Quelle: IMAGO / Volker Preußer

Platz #20: Trier

Wir beginnen unsere Reise auf Platz 20 in Trier. Die Stadt befindet sich im Südwesten Deutschlands in der Weinregion Mosel und liegt unweit der luxemburgischen Grenze. Die Stadt wurde von den Römern gegründet und verfügt noch über einige gut erhaltene römische Baudenkmäler wie die Porta Nigra, die Reste römischer Badehäuser, ein Amphitheater nahe dem Stadtzentrum sowie eine Steinbrücke über die Mosel. Das Rheinische Landesmuseum zeigt unter anderem Fundstücke aus der Römerzeit. Zu den zahlreichen katholischen Kirchen der Stadt gehört der Trierer Dom. Doch auch im schönen Trier findet sich neben Licht auch Schatten: Bei einer Bevölkerung von 110.636 Menschen wurden in Trier immerhin 10.292 Straftaten polizeilich festgestellt. 

Kommen wir zum Platz 19 ...

Göttingen ist eine Universitätsstadt in Südniedersachsen.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

Platz #19: Göttingen

Hier lebt es sich gut, wenn man gerne Fahrrad fährt und auf dem Campus chillen will: Göttingen ist eine echte Universitätsstadt in Südniedersachsen. Viele Studierende zieht es hier: Mit einem Anteil von rund 20 Prozent Studenten an der Bevölkerung ist das städtische Leben stark vom Bildungs- und Forschungsbetrieb der Georg-August-Universität, der ältesten und zweitgrößten Universität Niedersachsens, und zweier weiterer Hochschulen geprägt. Hier leben ca. 120.000 Menschen. Und immerhin kommt die Stadt auch auf 10.349 Straftaten, welche im Jahr 2022 von der Polizei gezählt worden.

Die nächste Stadt ist sehr bekannt für den Fußball, der hier immer wieder Erfolge 

Im Ruhrpott findet sich die Stadt, die besonders für ihre Fußballmannschaft bekannt ist. Genau, es geht um Dortmund.
Quelle: IMAGO / Hans Blossey

Platz #18: Dortmund

Im Ruhrpott findet sich die Stadt, die besonders für ihre Fußballmannschaft bekannt ist. Genau, es geht um Dortmund. Sie ist für den Signal Iduna Park (ehemals Westfalenstadion) bekannt, die Heimat von Borussia Dortmund. Im nahen Westfalenpark steht der weithin sichtbare Florianturm mit seiner Aussichtsplattform. Auf dem Dach des U-Turms befindet sich das beleuchtete Dortmunder U. In dem ehemaligen Brauereigebäude befinden sich unter anderem die Ausstellungsräume des Museums Ostwall für moderne Kunst. Der Rombergpark beherbergt heimische Bäume und Treibhäuser mit Kakteen und Tropenpflanzen. Alles ganz schön, aber Dortmund hat 587.010 Einwohner und auch einige Straftaten auf der Liste: 10.694 wurden 2022 gezählt.

In Niedersachsen findet sich die nächste Stadt ...

Osnabrück ist eine Großstadt in Niedersachsen und Sitz des Landkreises Osnabrück.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Platz #17: Osnabrück

Wir kommen nun ins südliche Niedersachsen: Nach Osnabrück! Osnabrück ist eine Großstadt in Niedersachsen und Sitz des Landkreises Osnabrück. Die kreisfreie Stadt ist ein Oberzentrum Niedersachsens und Mittelpunkt des Osnabrücker Landes. Mit rund 167.000 Einwohnern ist sie nach Hannover, Braunschweig und Oldenburg die viertgrößte Stadt Niedersachsens. Osnabrück liegt auch heute im Schnittpunkt wichtiger europäischer Wirtschaftsachsen. Dadurch entwickelte sich die Stadt zu einem Logistikzentrum. Auch in der deutschlandweiten Kriminalstatistik liegt Osnabrück recht weit vorn: Immerhin wurden dort im Jahr 2022 insgesamt 10.926 Straftaten gezählt.

Weiter geht's! Von Osnabrück geht es noch einmal weiter Richtung Westen in die nächste Stadt ...

Um etwa 800 aus einem karolingischen Königshof entstanden und 1017 erstmals unter „Ricoldinchuson“ erwähnt, war die Stadt Recklinghausen seit ca. 1180 Sitz sowie politischer, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Vests Recklinghausen, aus dem 1815 der preußische Kreis Recklinghausen hervorging.
Quelle: IMAGO / Jochen Tack

Platz #16: Recklinghausen

Tief in den Westen begeben wir uns nun. Diese Stadt ist schon sehr alt: Um etwa 800 aus einem karolingischen Königshof entstanden und 1017 erstmals unter „Ricoldinchuson“ erwähnt, war die Stadt Recklinghausen seit ca. 1180 Sitz sowie politischer, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Vests Recklinghausen, aus dem 1815 der preußische Kreis Recklinghausen hervorging. Das größte Wachstum kam indes ab 1869 durch den Bergbau. Heute ist Recklinghausen vor allem Dienstleistungs-, Einkaufs- und Verwaltungsstadt und hat ein Einzugsgebiet mit rund 600.000 Menschen. Doch auch in dieser Stadt wurden immerhin 10.997 Straftaten offiziell gezählt.

Die nächste Stadt finden sich eher im Osten von Deutschland ...

Die Stadt ist bei vielen Menschen als Wohnort immer interessanter: Leipzig ist eine Stadt im ostdeutschen Bundesland Sachsen.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

Platz #15: Leipzig

Die Stadt ist bei vielen Menschen als Wohnort immer interessanter: Leipzig ist eine Stadt im ostdeutschen Bundesland Sachsen. Am Marktplatz in der Stadtmitte befindet sich das im Renaissancestil errichtete Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. In der spätgotischen Thomaskirche, die für die Konzerte ihres Thomanerchors bekannt ist, liegt Johann Sebastian Bach begraben. Die Nikolaikirche war einst Treffpunkt für die Montagsdemonstrationen. Die Stadt gilt als kulturell spannend, die Mieten sind hier noch nicht so hoch wie in Berlin oder Hamburg. Es leben 587.857 Menschen hier. Doch nicht alles verläuft friedlich: 11.050 Straftaten wurden hier 2022 gemeldet.

Apropos Hamburg ...

Hamburg ist eine gefährliche Stadt laut Kriminalitätsrate.
Quelle: imago images / Travel-Stock-Image

Platz #14: Hamburg

Hamburg ist eine bedeutende norddeutsche Hafenstadt, die über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist. Die Stadt wird von Hunderten von Kanälen durchzogen, die zum Teil als Fleete bezeichnet werden, und weist außerdem ausgedehnte Park- und Grünflächen auf. Auf der zentrumsnahen Binnenalster fahren Boote, rings um den Stausee liegen zahlreiche Cafés. Und Hamburg ist eine ziemlich große Stadt: Fast zwei Millionen Leute wohnen hier, sicherer ist es aber dadurch leider nicht. Hier kommen auf 100.000 Einwohner*innen 11.117 Straftaten – das sind insgesamt 206.106 vom BKA registrierte Delikte. Im Vergleich zu 2021 sind es mehr geworden: Die Hansestadt verzeichnete 2021 noch 182.071 Fälle pro 100.000 Einwohner, ein Plus von rund 13 Prozent. Taschendiebe sind in dieser Stadt ein großes Problem. Achte also auf deine Geldbörse und wichtigen Papiere. 

Jetzt sehen wir uns eine Stadt südlicher an ...

Ein Ort mit viel Geschichte: Kaiserslautern ist eine kreisfreie Industrie- und Universitätsstadt am nordwestlichen Rand des Pfälzerwalds im Süden von Rheinland-Pfalz.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Platz #13: Kaiserslautern

Ein Ort mit viel Geschichte: Kaiserslautern ist eine kreisfreie Industrie- und Universitätsstadt am nordwestlichen Rand des Pfälzerwalds im Süden von Rheinland-Pfalz. Kaiserslautern war bereits zu karolingischer Zeit Königshof. Die Blütezeit der Siedlung begann Mitte des 12. Jahrhunderts, als Friedrich I. Barbarossa die um 1100 errichtete Burg zu einer Pfalz erweitern ließ. Flächenmäßig ist Kaiserslautern die größte Stadt in Rheinland-Pfalz. Und auch eine negative Zahl zieht Kaiserslautern in diese Top Ten: 11.226 Straftaten wurden hier im Jahr 2022 gemeldet.

Kommen wir nun zu einer Stadt im Osten der Republik, die auch nicht unbedingt für ihre Verbrechen bekannt sind ...

Die Stadt Halle wird auf Platz 6 der gefährlichsten Städte eingestuft.
Quelle: IMAGO / Dreamstime

Platz #12: Halle an der Saale 

Viele Menschen ahnen nicht, wie viel Halle zu bieten hat: Hier befindet sich eine der ältesten Universitäten Deutschlands, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle und die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Im Stadtgebiet befindet sich eine Vielzahl von bedeutenden kulturellen und musealen Einrichtungen, wie das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), das Händel-Geburtshaus und das Landesmuseum für Vorgeschichte mit der Himmelsscheibe von Nebra, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt. Aber auch hier ist nicht alles schön, denn die Kriminalität ist weiterhin stark vertreten. Aber sie fällt um ganze fünf Plätze auf Rang neun der unsichersten Städte Deutschlands. Auch die Straftaten sind in der Großstadt Sachsen-Anhalts zurückgegangen und von 11.577 im Jahr 2021 auf 11.265 pro 100.000 Einwohner*innen im Jahr 2022 gefallen.

Aber auch in Nordrhein-Westfalen ist es ganz schön gefährlich ...

Auf dem Bild sieht die deutsche Stadt Aachen fast ungefährlich aus.
Quelle: IMAGO / Hans Blossey

Platz #11: Aachen

An der niederländischen Grenze liegt Aachen. Bedingt durch die Grenzlage „im Herzen Europas“ finden sich zahlreiche kulturelle, besonders auch architektonische Einflüsse aus den Nachbarregionen, dem belgisch-niederländischen Raum: Aachen lohnt sich immer für einen Besuch. Doch man sollte auch hier immer achtsam sein: Aachen fällt in der Kriminalstatistik 2022 um einen Platz, nachdem die kreisfreie Großstadt um Vorjahr um zwei Plätze auf Rang 7 geklettert war. Trotzdem verzeichnet das BKA einen Zuwachs an Straftaten, die von 10.228 auf 11.453 Fälle pro 100.000 Einwohner*innen gestiegen sind. Insgesamt registriert das BKA für das Jahr 2022 28.525 Verstöße.

Nun müssen wir einen Blick in eine weitere Karnevalsstadt werfen ...

Auf Platz 13 der gefährlichsten Städte Deutschlands befindet sich Düsseldorf.
Quelle: IMAGO / Vitalii Kliuiev

Platz #10: Düsseldorf

Auf dem 13. Platz befindet sich die Landeshauptstadt Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen.Düsseldorf ist eine bekannte Mode- und Kunststadt im Westen von Deutschland. Während sich am Ostufer des Rheins die Altstadt erstreckt, liegen westlich vom Fluss moderne Geschäfts- und Handelsviertel. Die Kirche Sankt Lambertus und der Schlossturm (beide in der Altstadt) gehen jeweils auf das 13. Jahrhundert zurück. Doch es gibt natürlich auch hier nicht nur Positives zu berichten:  Mit insgesamt 71.168 Straftaten registriert das BKA 11.488 Fälle auf 100.000 Einwohner*innen in der Mode- und Kunststadt Nordrhein-Westfalens.

Schauen wir uns nun mal eine ostdeutsche Stadt an, denn die hat einiges auf dem Kerbholz ...

Magdeburg belegt im Ranking der gefährlichsten Städte Deutschlands Platz 10.
Quelle: IMAGO / Frank Sorge

Platz #9: Magdeburg

Magdeburg ist eine mitteldeutsche Stadt an der Elbe. Der gotische Dom von Magdeburg befindet sich im Zentrum und ist die Grabkirche von Otto dem Großen, dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Das Kulturhistorische Museum zeichnet die Bedeutung der Stadt im Mittelalter mit Ausstellungen zu Archäologie und Lokalgeschichte nach. Auf Platz 10 liegt dieser „Newcomer" nun leider in der Kriminalstatistik: Die Stadt Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Im Vorjahr noch Platz neun, macht Magdeburg im Jahr 2022 einen Sprung im Ranking der unsichersten Städte Deutschlands. Mit 11.572 Straftaten pro 100.000 Einwohner*innen sind es nun deutlich mehr als im Vorjahr, als die Polizei noch 9.876 auf 100.000 Köpfe zählte.

Nun geht es wieder zurück nach Norddeutschland ...

Die kleine Schwester von Bremen ist immer einen schönen Besuch wert. Hier lernt man viel über die Geschichte, denn Bremerhaven ist eine alte Hafenstadt an der deutschen Nordseeküste.
Quelle: IMAGO / Jochen Tack

Platz #8: Bremerhaven

Die kleine Schwester von Bremen ist immer einen schönen Besuch wert. Hier lernt man viel über die Geschichte, denn Bremerhaven ist eine alte Hafenstadt an der deutschen Nordseeküste. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum im Alten Hafen informiert über die nationale und regionale Geschichte von Schifffahrt und Navigation. Zu seiner Sammlung gehört die „Bremer Kogge“, ein restauriertes Schiff aus dem Mittelalter. Ganz in der Nähe wurde das U-Boot „Wilhelm Bauer“ aus dem Zweiten Weltkrieg in ein Museum umgewandelt. Das Deutsche Auswandererhaus ist der Geschichte der Menschen gewidmet, die von Bremerhaven aus nach Amerika aufbrachen. Doch auch, wenn man hier viel lernen kann, gibt es auch einige Straftaten, die verzeichnet wurden: 11.675 wurden 2022 verzeichnet.

Und wir müssen nicht weit reisen, um zur nächsten Stadt auf der Liste zu kommen ...

Die deutsche Hansestadt an der Weser ist auf dem 5. Platz gelandet.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

Platz #7: Bremen

Lieder ist die Stadt der Stadtmusikanten nicht nur für seine schöne Architektur bekannt: Bremen liegt zu beiden Seiten der Weser, etwa 60 Flusskilometer vor deren Mündung in die Nordsee bzw. deren Übergang in die Außenweser bei Bremerhaven. Die Hansestadt an der Weser hält sich wie die letzten beiden Jahre auf Platz 5 der gefährlichsten Großstädte. Insgesamt wurden der Polizei 66.206 Straftaten gemeldet (11.753 pro 100.000 Einwohner), das sind im Vergleich zu 2021 knapp fünf Prozent mehr.

Gehen wir dann noch mal ins nördliche Rhein-Land und schauen dort genauer auf die Verbrechen der Bewohner*innen einer gewissen Dom-Stadt ...

Die Stadt Köln liegt auf Platz 12 der gefährlichsten Städte Deutschlands.
Quelle: IMAGO / Horst Galuschka

Platz #6: Köln

Nicht weit entfernt von Düsseldorf findet sich eine weitere Stadt, die es auf die Liste geschafft hat: Köln. Zwischen Köln und Düsseldorf gibt es immer wieder ein gewisses Konkurrenzdenken. Denn auch Köln ist eine 2.000 Jahre alte, im Westen Deutschlands gelegene Stadt am Rhein und das kulturelle Zentrum seiner Region. Doch diesen Wettstreit wollte die Stadt Köln gegen Düsseldorf sicherlich nicht gewinnen. Waren es 2021 noch 109.956 Straftaten und 10.148 pro 100.000 Einwohner*innen, verzeichnet die Metropole jetzt 127.462 Fälle und damit 11.878 auf 100.000 Einwohner*innen. Ziemlich viel Dunkelheit unter dem Dom.

Kommen wir zu einer großen Stadt in Süddeutschland ...

Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Saarlandes und mit 181.959 Einwohnern zugleich dessen größte Stadt und einzige Großstadt.
Quelle: IMAGO / CHROMORANGE

Platz #5: Saarbrücken

Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Saarlandes und mit 181.959 Einwohnern zugleich dessen größte Stadt und einzige Großstadt. Die Universitätsstadt liegt an der Saar und entstand im Jahr 1909 aus dem Zusammenschluss der drei bis dahin selbständigen Städte Saarbrücken, St. Johann a. d. Saar und Malstatt-Burbach. Und eigentlich ist die Stadt bekannt Zentrum und Regiopole eines Ballungsraumes zu sein, der sich über die saarländisch-lothringische Grenze hinaus erstreckt, und steht hinsichtlich seiner Bevölkerungszahl an 43. Stelle der größten Städte der Bundesrepublik Deutschland. Damit ist Saarbrücken die kleinste größte Stadt eines deutschen Bundeslandes. Doch auch hier liegt der Hund begraben: 12.032 Straftaten wurden hier dennoch in einem Jahr gezählt.

Etwas nördlicher liegt eine weitere Stadt ...

Eigentlich ist Koblenz nicht bekannt für Gewalt, sondern für das wunderschöne Stadtbild: Die historische Stadt in Südwestdeutschland, gilt als Tor zum Oberen Mittelrheintal mit seinen terrassenförmigen Weinbergen und Burgruinen.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Platz #4: Koblenz

Eigentlich ist Koblenz nicht bekannt für Gewalt, sondern für das wunderschöne Stadtbild: Die historische Stadt in Südwestdeutschland, gilt als Tor zum Oberen Mittelrheintal mit seinen terrassenförmigen Weinbergen und Burgruinen. In der Stadtmitte markiert das Kaiser-Wilhelm-Denkmal den Ort, an dem Rhein und Mosel zusammenfließen. Eine Seilbahn fährt zu der auf einem Hügel gelegenen Festung Ehrenbreitstein hinauf, die mehrere Museen beherbergt und kulturelle Veranstaltungen ausrichtet. Doch auch diese Stadt hat ihre dunklen Seiten: Mit 12.468 Straftaten in einem Jahr ist Koblenz weit oben mit dabei. Und das bei nur 114.024 Einwohner*innen.

Doch eine Stadt in Niedersachsen hat noch mehr auf Lager ...

In Hannover geht es mit ca. 15.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner im Durchschnitt nur minimal gewalttätiger zu als in Frankfurt.
Quelle: IMAGO / Bernd Günther

Platz #3: Hannover

Viele Menschen ahnen nicht, wie viel Schönes diese Stadt zu bieten hat: Das Stadtbild ist geprägt durch zahlreiche öffentliche Grünanlagen, eine hohe Dichte an Straßenkunst und zahlreiche Baudenkmale, dazu gehören repräsentative Bauten der Norddeutschen Backsteingotik, der Hannoverschen Architekturschule, des Backsteinexpressionismus und des Klassizismus. Es gibt hier besonders viel Grün, doch leider auch schlechte Seiten: Genau, Verbrechen. Die niedersächsische Landeshauptstadt landet mit 70.068 Straftaten, also 13.074 Delikten auf 100.000 Einwohner*innen, wie im Vorjahr auf Platz 3. Ganz schön viel, aber zwei Städte sind noch krimineller. Kein Wunder, sie auch deutlich größer und echte Metropolen.

Kommen wir zunächst zur Top 2 ...

Die deutsche Stadt Berlin ist sehr gefährlich.
Quelle: IMAGO / Dirk Sattler

Platz #2: Berlin

Eins weiß wohl jeder: Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,8 Millionen Einwohner*innen die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. Und ja, die Hauptstadt des Landes war tatsächlich schon auf Platz 1 bezüglich der meisten Verbrechen. Im Jahr 2022 fällt sie allerdings dort auf Platz zwei. Dennoch ist die Zahl der Verbrechen selbst nicht gesunken: Waren es 2021 noch 13.158 Fälle auf 100.000 Einwohner*innen, sind es jetzt 14.135

Kommen wir nun zu gefährlichsten Stadt der Republik und sie dürfte nicht viele überraschen ...

Bereits seit 2017 ziert die deutsche Stadt Frankfurt am Main die Rankingliste der gefährlichsten Städte Deutschlands mit dem Thron: Platz 1!
Quelle: IMAGO / Jan Eifert

Platz #1: Frankfurt am Main

Die Metropole ist die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Hessen und die fünftgrößte Deutschlands. Frankfurt am Main ist ein bedeutender Finanzplatz und Sitz der Europäischen Zentralbank. Aber auch das Verbrechen ist hier leider sehr erfolgreich: Laut den neuesten Daten der Polizei zählte Frankfurt im Jahr 2022 insgesamt 109.047 Straftaten. Dies entspricht einem alarmierenden Wert von 14.363 Straftaten pro 100.000 Einwohner*innen. Ein solcher Anstieg bedeutet eine Steigerung um fast 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen werfen ein Licht auf die anhaltenden Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit, mit denen die Stadt konfrontiert ist. Somit ist Frankfurt am Main aktuell die Hauptstadt des Deutschen Verbrechens (Stand 08.04.2024).

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