So schwer ist es, jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen

Sie hat es ausprobiert

So schwer ist es, jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen

Wir alle wissen, wie wichtig regelmäßige Bewegung für unsere Fitness, unseren Körper und unsere allgemeine Gesundheit ist. Leider ist dieses Wissen für die meisten kaum eine Motivation, die empfohlenen 20 Minuten am Tag Sport zu machen. Eine andere Empfehlung von Ärzten klingt da schon einfacher: Jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gehen.

Das bringt viele Vorteile mit sich: Man beugt Herzkrankheiten vor, hält sein Gewicht, bekämpft Bluthochdruck und kann sogar gegen Diabetes Typ 2 vorsorgen. Dass es mit einem geregelten Job allerdings alles andere als einfach ist, jeden Tag die 10.000 Schritte zu gehen, zeigt das Beispiel von Ileana Paules-Bronet, die für littlethings.com den Versuch gewagt hat.

Wie es ihr mit dem Versuch ergangen ist, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten!

Gemeinhin sind die 10.000 Schritte pro Tag nur ein allgemeiner Richtwert. Wie immer gilt: Jeder Körper tickt anders und im Zweifelsfall schadet eine Rücksprache mit dem Arzt nicht.

Aber gerade für Menschen wie Ileana, die einen achstündigen Büroarbeitstag haben, kann dieses Tagesziel schnell in weite Ferne rücken. Daher nutzte sie ihren sowieso anstehenden Italien-Urlaub als Startpunkt für ihr Projekt. Denn in einem Städteurlaub, das kennen wir alle, läuft man sowieso wie verrückt durch die Gegend. So schaffte sie es in den ersten 12 Tagen täglich, locker die 10.000-Schritte-Marke zu erreichen - und lag sogar leicht darüber.

Doch schon die erste Woche nach dem Urlaub zeigte, wie schwer dieses Ziel im Alltag zu erreichen ist.

Während es im Urlaub kein Problem ist, bis zum Mittagessen bereits 8.000 Schritte gegangen zu sein, sieht das an einem normalen Arbeitstag im Büro etwas anders aus - da waren es für Ileana nur 3.000. Aber noch war genügend Motivation vorhanden und Extra-Umwege wurden gemacht, um die magische 10.000er-Grenze zu erreichen.

Diese Motivation ließ Ileanas Bericht zufolge allerdings bereits in der dritten Woche deutlich nach. Der Wunsch nach einem gemütlichen Feierabend auf der Couch war stärker als der, die Schrittanzahl komplett zu machen. Aber auch trotz der Tatsache, dass es ein Kampf war, erfüllte sie ihr Ziel fast täglich.

Wie es in der vierten Woche weiterging und welche Resultate ihr Programm hatte, lest ihr auf der nächsten Seite!

So schwer ist es, jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen

In der vierten und letzten Woche lag Ileanas Motivation nicht darin, dass sie zum Schluss noch einmal alles geben wollte - sondern in der Freude darüber, dass das Experiment bald sein Ende finden würde. Zwar schaffte sie jeden Tag ihre 10.000 Schritte, allerdings auch nur knapp.

Nach 30 Tagen war sie mehr als 364.000 Schritte gelaufen - eine beeindruckende Leistung. Wer jetzt aber denkt, dass damit ein sichtbarer Fitness-Boost einherging, täuscht sich: An Ileanas Gewicht hatte sich nichts verändert. Die Wirkungen waren innerer Natur: Ihre Herzmuskulatur sowie kleinere Muskeln dürfte es deutlich gestärkt haben. Und sie empfiehlt es jedem: Jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen hat keine Nebeneffekte, aber kann dennoch eine Menge für die Gesundheit tun - auch wenn man es nicht äußerlich sieht.