13 gruselige Orte in Deutschland

So richtig gruselige Orte gibt es nur in Filmen? Falsch gedacht! Wir zeigen dir 10 gruselige Orte in Deutschland, die ganz in deiner Nähe sein könnten.

Die "Beelitz-Heilstätten" gehören zu den gruseligen Orten in Deutschland.
Quelle: imago images / POP-EYE

Schaurige Orte in Filmen können einem so richtig das Fürchten lehren. Viele von uns sind froh, dass es sich aber nur um einen Film handelt und sie diesen jederzeit ausmachen können. Doch wenn du zu denjenigen gehörst, die das Gruseln lieben und einen schaurigen, verstörenden Ort schon immer mal in Natura erleben wollten, dann ist dieser Artikel wie für dich gemacht. Denn wir zeigen dir 10 gruselige Orte in Deutschland, die als Schauplatz für einen Horrorfilm perfekt geeignet wären und mit dem Zug zu erreichen sind.

Bist du bereit, dich zu fürchten? Los geht's!

#1 Beelitz-Heilstätten

Hier soll es laut den Wachmännern spuken: Die 1898 erbauten "Beelitz-Heilstätten" in Brandenburg waren eine ehemalige Lungenheilanstalt. In dem wohl gruseligsten Krankenhaus Deutschlands soll man nachts Schreie, Stimmen und seltsame Geräusche hören. Auch wurden hier Teile des Horrorfilms „A Cure for Wellness“ abgedreht. Kein Wunder, bei der Kulisse! Für alle Gruselfans also ein Must-Have-Seen.

Die Rakotzbrücke wird auch "Teufelsbrücke" genannt und soll ganz schön gruselig sein.
Quelle: imago images / Rainer Weisflog

#2 Die Rakotzbrücke

Wunderschön und mystisch zugleich! Die Rakotzbrücke in Sachsen wird auch „Teufelsbrücke“ genannt: Das Besondere an der Brücke ist, dass sie durch ihre Spiegelung im Wasser einen perfekten Kreis erzeugt. Das Betreten der Brücke ist zwar wegen der Einsturzgefahr strengstens verboten, doch einen gruseligen Schauer dürfte man auch durch die verlassenen Wälder drumherum bekommen. Hier soll man angeblich nur selten Menschen begegnen... 

Der Gespensterwald Nienhagen gehört zu den gruseligen Orten in Deutschland.
Quelle: imago images / Westend61

#3 Der Wald Nienhagen

Der "Gespensterwald Nienhagen" mit bizarr geformten Bäumen befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern und umgibt das Ostseebad. Wälder sind ja im Allgemeinen schon etwas gruselig, doch dieser Wald bietet sich nahezu perfekt an als Heimat von Geistern, Hexen oder sagenhaften Gestalten. 

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#4 Schlosshotel Waldlust

Wer würde sich trauen, hier eine Nacht zu verbringen? Wir uns auch nicht! Das Schlosshotel in Freudenstadt steht seit 2005 leer. Gruselfans werden hier voll auf ihre Kosten kommen: Glaubt man der Geschichte, so soll es in dem Schloss seit Jahrzehnten spuken, der Geist soll die ehemalige Hotelchefin sein, die in einem der Zimmer 1949 ermordet wurde. Außerdem hat das Hotel mal als Lazarett gedient, weshalb die Verstorbenen hier spuken sollen.

[katrin198758 via Instagram]
 

U-Boot-Bunker Valentin gibt einen wahrlich grusligen Anblick ab.
Quelle: imago images / Jürgen Hanel

#5 Der U-Boot-Bunker Valentin

Zwischen 1943 bis 1945 wurde der größte freistehende Bunker Deutschlands errichtet und soll beim Bau tausenden Menschen das Leben gekostet haben. Ursprünglich sollten hier U-Boote gebaut werden. Heute kann man nur noch Teile des Bunkers besichtigen, doch auch die werden ihren Grusel-Zweck erfüllen. 

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#6 Die Pestkapelle bei Weilheim

Wem spätestens bei diesem Anblick nicht ein Gruselschauer über den Rücken läuft, der ist wirklich hartgesotten. Tief im Wald zwischen Hohenkasten und Weilheim liegt die "verfluchte Kapelle", unter der zahlreiche Opfer einer Pest begraben sein sollen, die im 18. Jahrhundert dort gewütet hat. Doch auch der Wald ist laut Erzählungen verflucht: In den Abendstunden soll eine Frau zum Vorschein kommen, die sich einst an einem Baum erhängt hatte. Schön schaurig wird es für all diejenigen, die die Kapelle besuchen möchten: Sie erleben ihre ganz persönliche Grusel-Odyssee, da man damit rechnen muss, sich das ein oder andere Mal in dem "verfluchten Wald" zu verlaufen. 

[sten.grossmann via Instagram]
 

Gefährlich und gruselig zugleich ist der Rotenfels in Ebernburg.
Quelle: imago images / Westend61

#7 Der Rotenfels 

Hier muss man vorsichtig sein! Der Rotenfels in Ebernburg hat bereits vielen Menschen das Leben gekostet: Zahlreiche Kletterunfälle sollen hier bereits passiert sein, da die glatten Steinwände unterschätzt wurden.

Die verlassene Abhörstation auf dem Teufelsberg ist ein Muss für alle Grusel-Fans.
Quelle: imago images / auslöser-photographie

#8 Die verlassene Abhörstation auf dem Teufelsberg

Einen Grusel-Schauer bekommt man auch, wenn man durch die dunklen Gänge der verlassenen Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin wandert. Die alten Ruinen beherbergen nicht nur eine lange Geschichte, sondern strahlen auch eine unheimliche Atmosphäre aus. Wer sich noch traut, auf den höchsten Turm zu klettern, wird mit einer wunderschönen Aussicht auf Berlin belohnt. 

In die gruselige Moorlandschaft trauen sich bestimmt nur wenige.
Quelle: imago images / robertharding

#9 Das Kind von Windeby

1952 wurde in der düsteren Moorlandschaft in Windeby in Schleswig-Holstein die Moorleiche eines 15- bis 17-jährigen Jungen gefunden. Daher auch der Name „Das Kind von Windeby“. Der Junge wurde in einer Grube mit einem Lederband über den Augen gefunden. Später konnten Untersuchungen ergeben, dass ein Mord ausgeschlossen werden konnte. Gruselig ist die Moorlandschaft dennoch.

Im Kloster Wessobrunn soll eine Frau umhergeistern.
Quelle: imago images / imagebroker

#10 Kloster Wessobrunn

Auch wenn das Kloster tagsüber gar nicht gruselig zu sein scheint, spukt es hier nachts angeblich. Der Legende nach soll eine junge Frau des Ordens ihr Gelübde gebrochen haben. Daher soll sie geflohen und vor Kummer unweit von Wessobrunn gestorben sein. Seitdem geistert die Frau angeblich auch noch heute nachts durch die Klostermauern. Was für eine gruselige Geschichte.

Die Mehrzweckanlage Kudamm-Karree ist eine Bunkeranlage, die sich im zweiten Untergeschoss der Tiefgarage des 1973 bis 1974 errichteten Gebäudekomplexes Ku’damm-Karree am Kurfürstendamm im Berliner Ortsteil Charlottenburg befindet.
Quelle: imago images / imagebroker

#11 Der Berliner Atombunker am Ku'damm

In Berlin kann man bei einem Besuch des ,,Berlin Story"-Museums auch eine Tour durch den dort gelegenden Luftschutzbunker machen. Das Licht ist dämmrig, die Decken tief, die Stimmung gedrückt. Der Bunker wurde von 1973 bis 1974 im Gebäudekomplexes Ku’damm-Karree am Kurfürstendamm im Berliner Ortsteil Charlottenburg gebaut. Er sollte einem Atomangriff standhalten.

Eine Zelle zeigt, wie Gefangene in Hohenschönhausen lebten
Quelle: imago images / Rolf Kremming

#12 Gedenkstätte Hohenschönhausen

Geschichtsgrusel deluxe: In dem Gefängnis in Hohenschönhausen in Ost-Berlin verhörte einst die Stasi Gefangene. Heute kann man die Zellen besichtigen und sich Geschichten von den grausamen Verhörmethoden von ehemaligen Gefangenen anhören.

Das Beinhaus an der Katharinenkirche, Oppenheim, bewahrt Schädel und Knochen auf
Quelle: imago images / imagebroker

#13 Michaelskapelle in Oppenheim

Nur was für echte harte Horrorfans: Das Beinhaus an der Katharinenkirche, Oppenheim, bewahrt Schädel und Knochen auf. Von außen sieht die Kapelle in Oppenheim idyllisch aus, wirft man jedoch einen Blick durch die Gitterstäbe in das Beinhaus, stockt einem der Atem: Schädel und Knochen von über 3.000 Toten sind hier aufgetürmt. Im Mittelalter wurden im Kellerbereich sogar die Überreste von bis zu 20.000 Menschen aufbewahrt. Der Grund dafür war, dass nach einer Bevölkerungsexplosion nicht mehr genug Platz für neue Gräber da war, deswegen wurden alte ausgehoben und die Gebeine im Beinhaus gestapelt. Man kann sich das Gewölbe in Ruhe ansehen.

Bei der Auswahl an gruselig schaurigen Orten werden Fans von Horror- und Gruselfilmen bestimmt auf ihre Kosten kommen!