Diese Urlaubs-Witze sind definitiv lustiger als jeder All-Inclusive-Animateur
Bahn und Urlaub? Das ist eine Kombination, die Witze praktisch von selbst schreibt. Hier sind die besten Witze rund um die wundervolle Reisezeit.
Was ist die beste Zeit des Jahres? Urlaub natürlich. Und Reisen wird noch schöner, wenn einem unterwegs etwas lustiges passiert. Oder auch etwas dämliches, da kann man im Nachhinein drüber lachen. Auch die Bahn trägt ihrerseits zum Humorlevel bei, wenn auch meist unfreiwillig. Damit hat sie sich dennoch dafür qualifiziert, in den besten Urlaubs-Witzen nicht zu kurz zu kommen. Also: Koffer gepackt und rein ins Vergnügen!
#1 Zufallsgenerator
Ein Freund erzählt dem anderen: „Meine Frau hat letztens eine Weltkarte an die Wand gehängt und mir einen Dartpfeil in die Hand gedrückt. Dann meinte sie: ‚Wo auch immer der Pfeil landet, dorthin machen wir unseren nächsten Urlaub!‘ Tja, wie es aussieht, verbringen wir bald eine Woche hinterm Sofa.“
#2 Der Zauberpool
Die drei Freunde Torsten, Karl und Luigi machen zusammen einen All-Inclusive-Urlaub. Sie bemerken bald, dass niemand im Hotel ist, aber am Swimmingpool reichlich Andrang herrscht.
Als sie dort ankommen, sehen sie, dass alle wie verrückt in den Pool springen – allerdings nicht zeitgleich, sondern immer nacheinander. Karl fragt eine Frau in Badeanzug, was es damit auf sich hat und sie erklärt: „Hat man Ihnen nicht gesagt, dass es hier den Zauberpool gibt? Sie müssen sich nur laut wünschen, womit er gefüllt sein soll und es geht in Erfüllung.“ Mit diesen Worten nimmt sie Anlauf, schreit: „Champagner!“ und landet in einem Pool voll mit Dom Pérignon.
Na gut, denkt sich Karl. Er rennt auf den Pool zu, schreit „Bier!“ und landet in einem Pool voller feingehopftem Pils.
Dann packt es auch Luigi und er ruft: „Jägermeister“ und landet in einem Pool aus Kräuterlikör.
Dann reißt sich auch Torsten die Kleider vom Leib und nimmt über das Sprungbrett Anlauf. Kurz vor dem Absprung rutscht er aus und ruft: „Kacke!“
#3 Der Entspannungsmeister
Zwei Kollegen sprechen über den kommenden Urlaub. Der eine sagt: „In diesem Jahr mache ich um Urlaub rein gar nichts! In der ersten Woche werde ich nur im Schaukelstuhl sitzen und entspannen.“
„Und in der zweiten Woche?“, fragt der andere.
„In der zweiten Woche fange ich an zu schaukeln.“
#4 Bella Roma
Eine Frau ist bei ihrem Friseur und lässt sich die Haare für eine Reise nach Rom mit ihrem Mann machen. Sie erwähnt die Reise, worauf der Friseur antwortet:
„Rom? Warum will da jemand hin? Es ist überfüllt und dreckig. Du bist verrückt, nach Rom zu fahren, Frau Ücker. Und wie kommt ihr überhaupt dahin?“
„Wir fliegen mit ItalAir. Wir haben dort ein super Angebot bekommen.“
„ItalAir?“ ruft der Friseur. „Das ist eine furchtbare Airline. Die Flugzeuge sind alt, die Sitze eng und sie haben immer Verspätung. Und wo übernachtet ihr in Rom?“
„Wir wohnen in einem exklusiven kleinen Hotel am Fluss, es heißt Tiberius.“
„Grundgütiger! Ich kenne den Laden. Alle denken, das wäre was Besonderes und Exklusives, aber in Wirklichkeit ist es eine Bruchbude.“
„Wir wollen auch den Vatikan besichtigen und vielleicht den Papst sehen.“
„Dass ich nicht lache, Frau Ücker. Du und eine Million andere Leute, die ihn sehen wollen auf einem Platz. Er wird so klein wie eine Ameise sein, näher kommt ihr nicht ran. Na trotzdem viel Glück bei diesem miesen Trip. Das wirst du brauchen.“
Einen Monat später kommt Frau Ücker wieder zum Frisieren. Der Friseur fragt sie, wie der Urlaub war.
„Ach, es war wunderbar,“ erzählt die Frau. „Wir waren nicht nur in einem nagelneuen Flugzeug von ItalAir, sondern es war überbucht und sie haben uns in die erste Klasse hochgestuft. Das Essen und der Wein waren hervorragend und pünktlich waren wir auf die Minute. Auch das Hotel Tiberius war toll. Die hatten gerade eine aufwändige Renovierung abgeschlossen und jetzt ist es ein richtiges Schmuckstück, vielleicht das schönste Hotel der Stadt. Die waren ebenfalls überbucht, also haben sie sich entschuldigt und uns die Suite des Eigentümers ohne Aufpreis gegeben.“
„Nun ja,“ murmelt der Friseur, „das ist ja alles schön und gut, aber den Papst habt ihr garantiert nicht gesehen, oder, Frau Ücker?“
„O doch, da hatten wir großes Glück. Als wir gerade im Vatikan waren, tippte mir ein Schweizergardist auf die Schulter und erklärte, dass der Papst gerne einige Besucher persönlich trifft, und ob ich so freundlich wäre, in sein Gemächer zu treten und zu warten. Und fünf Minuten später kommt der Papst doch tatsächlich durch die Tür und schüttelt mir die Hand und sagt ein paar Worte zu mir.“
„Oh, wirklich! Und was hat er gesagt?“
„Er meinte: ‚Wer hat Ihnen denn diese Frisur verpasst?‘“
#5 Urlaubspläne
Zwei Kollegen unterhalten sich in der Pause.
Der eine fragt: „Stefan, hast du eigentlich schon Urlaubspläne gemacht?“
“Ach nein, wozu? Meine Frau bestimmt, wohin wir fahren, der Chef bestimmt, wann wir fahren, und meine Bank, wie lange wir fahren.“
#6 Berechtigte Frage
Eine frustrierte Reisende ruft bei der Servicehotline der Bahn an: „Sagen Sie, wozu haben Sie eigentlich einen Fahrplan, wenn sich sowieso alle Züge verspäten?“
Die Antwort am Telefon: „Das ist ganz einfach erklärt, gute Frau: Wenn wir keinen Fahrplan hätten, woher sollten wir und Sie dann wissen, dass wir Verspätung haben?“
#7 Abenteuerurlaub
Ein Pärchen macht Abenteuerurlaub. Dazu gehört auch ein Anfängerkurs im Fallschirmspringen. Der Lehrer sagt am Ende der ersten Lektion: „Gibt es noch Fragen?“, wohl wissend, dass es immer die selben sind, die er beantworten muss.
Die Frau des Pärchens meldet sich und fragt: „Wenn man aus dem Flugzeug springt und der Fallschirm sich nicht öffnet, wie lange dauert es, bis man auf dem Boden aufschlägt?“
„Das wird nicht passieren. Wir machen hier einen Tandemsprung und es gibt dementsprechend noch einen zweiten Schirm.“
„Und wenn der auch nicht aufgeht, wie lange dauert es, bis man auf der Erde aufschlägt?“
Der Lehrer macht ein ernstes Gesicht und antwortet: „Ganz einfach: den Rest ihres Lebens.“
#8 Wenn eine Bahn mal pünktlich fährt
Am Bahnhof erscheinen drei Herren, die schon ein paar Bier zu viel getrunken haben. Als sie auf den Bahnsteig kommen, fährt der Zug eben an, und alle drei setzten sich in in Bewegung, um noch hinterherzukommen. Zwei von ihnen können ein Bahnmitarbeiter und ein zu Hilfe gerufener Sicherheitsposten noch in den Zug bugsieren, für den Dritten ist es allerdings zu spät.
Traurig steht er auf dem Bahnsteig und sieht den Zug davonfahren.
„Zu schade“, sagt der Bahnmitarbeiter. „Tut mir leid, dass Sie es nicht mehr geschafft haben.“
„Ja“, erwidert der Mann. „Und meinen Freunden wird es auch leid tun. Die wollten mich doch nur zum Zug bringen.“
#9 Betreff: Gut gelandet
Ein Ehepaar beschließt, dem Winter in Deutschland zu entfliehen und bucht zwei Wochen Urlaub in der Südsee. Leider kann die Frau aus beruflichen Gründen erst einen Tag später als ihr Mann fliegen, der reist aber wie geplant ab.
Dort angekommen bezieht er sein Hotelzimmer und schickt seiner Frau eine Mail. Leider hat sich beim Eingeben der E-Mail-Adresse ein Buchstabendreher eingeschlichen. Und so landet die Mail bei einer Witwe, die gerade von der Beerdigung ihres Mannes kommt und die Beileidsbekundungen per E-Mail abruft.
Als ihre Tochter etwas später das Zimmer betritt, sieht sie gerade noch die Mutter bewusstlos zusammensinken. Ihr Blick fällt auf den Bildschirm. Dort steht:
AN: meine zurückgebliebene Frau.
VON: Deinem vorgereisten Gatten.
BETREFF: Gut gelandet.
Liebste, ich bin soeben angekommen. Ich habe mich hier bereits eingelebt und sehe, dass schon alles für deine Ankunft vorbereitet ist. Ich wünsche dir eine gute Reise und erwarte dich morgen. In Liebe, dein Mann. PS: Verdammt heiß hier unten!
#10 Große Pläne
In der ostfriesischen Kneipe sitzt ein Mann an der Bar und sagt: „Ich habe mir eine Weltkarte gekauft. Die hänge ich zuhause auf und markiere jeden Ort, an dem ich schon war, mit einer Reißzwecke. Leider wird das erstmal sehr, sehr teuer.“
„Warum teuer?“, fragt ein anderer Tresensitzer.
„Ich muss doch zuerst mal an die Orte auf den beiden oberen Ecken fahren, damit die blöde Karte nicht ständig runterfällt.“
#11 Der Schnäppchenjäger
Ein Börsenmanager aus New York macht Urlaub in den Tiefen von Louisiana. Er will unbedingt ein Paar echte Alligator-Stiefel, um vor seinen Freunden anzugeben. Er ist aber nicht bereit, die hohen Preise zu zahlen, die die örtlichen Händler verlangen.
Als auch der dritte Händler sich nicht runterhandeln lässt, ruft der Börsianer: „Ich gehe jetzt selber in dem Sumpf und fange mir meinen eigenen Alligator, damit ich ein Paar Schuhe zu einem vernünftigen Preis bekomme!“
Der Ladenbesitzer lacht: „Nur zu, bitte sehr. Vielleicht hast du Glück und fängst einen richtig großen!“
Entschlossen macht sich der Yuppie mit einer Flinte auf den Weg in die Sümpfe.
Später am Tag fährt der Ladenbesitzer nach Hause, als er den Mann hüfttief im Wasser stehen sieht, die Schrotflinte in der Hand. In diesem Moment sieht der Händler einen riesigen, drei Meter langen Alligator auf ihn zuschwimmen. Der Börsianer zielt, tötet das Tier und schleppt es mit großer Mühe ans Ufer. In der Nähe liegen bereits drei weitere tote Tiere. Der Ladenbesitzer schaut fassungslos zu.
In diesem Moment dreht der Yuppie den Alligator auf den Rücken und ruft wütend: „Verdammt, der hier trägt auch keine Stiefel!“
#12 Die Eselsbrücke
Ein Fahrgast in der Bahn klopft fortwährend von innen gegen die Scheibe der Abteiltür. Bei der Fahrkartenkontrolle fragt der Schaffner: „Was soll denn das?“
Darauf antwortet der Fahrgast: „Ich bin doch so vergesslich, wissen Sie. Und nur so kann ich mir merken, dass ich in Cloppenburg aussteigen muss.“
Da seufzt der Schaffner: „Na Gott sei Dank wollen Sie nicht nach Pforzheim!“
Lust auf mehr Witze? Dann geht die Reise hier direkt zum Himmelstor.
Und hier findest du die besten Bahnhöfe Deutschlands.
Und hier ist ein Ratgeber, wie du schlechte Hostels erkennst.