Zehn Dinge, die Deutsche im Ausland nicht tun sollten

Sonst tritt man schnell ins Fettnäpfchen

Zehn Dinge, die Deutsche im Ausland nicht tun sollten

Nichts bildet mehr, als die Welt zu bereisen, und neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Dass sich die Kommunikation dabei als schwierig erweisen kann, liegt häufig nicht nur an den unterschiedliche Sprachen. Oft sind es auch Kleinigkeiten, die uns als selbstverständliche Gesten vorkommen, die aber in fremden Umgebungen schnell als unhöflich oder ähnliches aufgefasst werden können.

Damit ihr auf euren Reisen nicht in ein Fettnäpfchen nach dem anderen tretet, geben wir euch auf den folgenden Seiten zehn Tipps, die ihr beachten solltet.

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Zehn Dinge, die Deutsche im Ausland nicht tun sollten

1. Lächeln und nicken?

Manchmal können schon einfache Ja-Nein-Fragen zu einem Problem werden, wenn man die örtlichen Gepflogenheiten nicht kennt. Während es hier normal ist, ein "Ja" mit einem Kopfnicken zu sagen und den Kopf zu schütteln, wenn man "Nein" meint, ist es in Bulgarien genau andersherum. Das kann offensichtlich schnell zu Problemen führen ...

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2. Die Sache mit der Begrüßung

Trifft man in Deutschland das erste Mal jemanden, den man noch nicht kennt, reicht man freundlich lächelnd seine Hand. Wer das allerdings in Spanien tut, kann es sich schnell verscherzen: Händeschütteln gilt dort als unhöflich – auch Fremde werden mit den traditionellen Seitenküsschen, den "Besos" begrüßt. 

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3. Nicht zu viele Zärtlichkeiten

Wir Deutschen sind der Welt ja sowieso nicht unbedingt als diejenigen bekannt, die in der Öffentlichkeit gern Zärtlichkeiten austauschen. Im Urlaub hingegen, wo man den Alltag hinter sich lassen will, ist das dagegen kein Problem. Aufpassen sollte man allerdings in manchen Regionen Italiens: Dort kann das Küssen im Auto mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro bestraft werden ...

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4. Kleiderordnungen

Zugegeben: Die südeuropäischen Länder laden geradezu dazu ein, leicht bekleidet durch die Städte zu spazieren. Allerdings kann man dann beim Sightseeing schnell auf Grenzen stoßen. Denn in religiösen Einrichtungen, wie Moscheen, Synagogen oder Kirchen, muss angemessene Kleidung getragen werden – und das heißt mindestens, dass Schulter und Knie bedeckt sein sein müssen. Moscheen dürfen sowieso nicht mit Schuhen betreten werden, und in den meisten Synagogen ist die Kippa für Männer Pflicht.

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5. Tischmanieren

In fremden Ländern zum Essen eingeladen zu werden, ist eine hervorragende Möglichkeit, die Kultur besser kennenzulernen. Allerdings kann man in Japan und China dabei beispielsweise eine Menge falsch machen. Denn wenn einem das servierte Essen nicht schmeckt, hat man schlichtweg Pech gehabt – wenn man es nicht isst, wird das als starke Beleidigung des Gastgebers verstanden. Aber auch den Teller komplett leer essen sollte man nicht: Das bedeutet nämlich, dass man noch mehr Hunger hat, und gilt zum Teil auch als unhöflich (und man bekommt einfach Nachschlag).

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6. Vorsicht bei Bestellungen

Bei manchen Wörtern denkt man, sie wären einfach international gleich. Vermutlich liegt das daran, dass wir häufig englische Wörter in unsere Sprache aufnehmen – aber in vielen Sprachen geschieht das nicht. Wer in Spanien zum Beispiel eine "Cola" bestellt, wird eher Gelächter als eine Erfrischung kriegen. Denn "Cola" bedeutet auf Spanisch so viel wie "Schwanz" – am besten versucht man es also direkt mit Markennamen, wie "Coca Cola".

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7. Trinkgeld

Man hat gut und gemütlich im Restaurant gegessen und nun geht es ans Bezahlen. In unserem westlichen Kulturkreis gehört es unausgesprochen dazu, dass man dem Kellner Trinkgeld gibt. Wer das aber in Japan oder China tut, kann das Personal so schnell beleidigen. Denn guter Service wird nicht extra belohnt – er gilt als vorausgesetzt.

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8. Trinken in der Öffentlichkeit

Ja, bei uns ist das Wegbier ein kultureller Eckpfeiler. Und auch, wenn man mit Freunden in der frischen Luft sitzt, ist ein kühles Bier ein wahrer Genuss. Aber Vorsicht: In vielen Ländern, wie den USA, Norwegen oder Spanien, ist Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten und wird zum Teil hoch bestraft!

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9. Gesten

Mittlerweile dürfte schon klar geworden sein: Was bei uns als selbstverständlich gilt, kann in anderen Ländern schnell zu Missverständnissen führen. Ein weiteres Beispiel betrifft eine ganz gewöhnliche Geste: Mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis zu bilden, um "Ok" zu sagen. In Ländern wie der Türkei, Spanien und Frankreich sollte man das aber besser lassen, denn dort bedeutet diese Geste nicht "Ok", sondern wird als obszön verstanden ...

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10. Ist die Nase zu?

Man ist unterwegs und auf einmal fängt die Nase an zu laufen. Eigentlich kein Problem: Schnell ein Taschentuch hervorgeholt, geschnäuzt und fertig. Aber auch diese einfache Geste kann in anderen Ländern schnell für Irritation sorgen. In der Türkei ist es zum Beispiel komplett tabu, in der Öffentlichkeit die Nase zu putzen. Richtig schlimm wird es, wenn man das bei Tisch tut – ein richtig großer Fauxpas!