Die gefährlichsten Strände der Welt

Du planst schon deinen nächsten Badeurlaub? Wir zeigen dir zehn Strände, die du lieber nicht als Ziel dafür wählen solltest.

Nicht alle Strände eignen sich für einen Urlaub mit Kindern.
Quelle: IMAGO / Krauthöfer

Die Vorfreude auf den Urlaub ist meist viel besser als die eigentliche Reise an sich. Gerade an der Planung finden viele zukünftige Urlauber Gefallen, auch wenn sie manchmal zeitaufwendig und anstrengend sein kann. Häufig fällt die Entscheidung für Entspannungsurlaube auf Orte mit Sandstränden. Doch in diesem Artikel stellen wir dir zehn gefährliche Strände vor, die du lieber nicht besuchen solltest. 

An diesem Strand in Norwegen ist es besonders kalt.
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#1 Norwegen: Utakleiv Beach

Norwegen ist ein beliebtes Ziel für alle, die es kalt mögen. Trotzdem gibt es auch hier einige schöne Strände wie den Utakleiv Beach auf den Lofoten. Gerade in der Dunkelheit bietet er einen wundervollen Anblick, den du allerdings am besten vom Land aus betrachten solltest. Hier ins Wasser zu gehen, ist nämlich keine gute Idee. Abgesehen von den vielen plötzlichen Wetterumschwüngen ist das Wasser hier so kalt, dass es schon nach kurzer Zeit zu Unterkühlungen führen kann. Es besteht Lebensgefahr.

Lesetipp: Falls du lieber deine Ruhe hast, findest du hier Reiseziele, die auch im Sommer nicht überlaufen sind!

An den Gefahren dieses Strandes in Indien sind die Menschen selbst schuld.
Quelle: IMAGO / Hindustan Times

#2 Indien: Chowpatty Beach

Dieser Strand liegt direkt an der großen Stadt Mumbai und bietet somit einen interessanten Kontrast, der beinahe unwirklich erscheint. Wenn du allerdings vorhast, zu schwimmen, können wir dir den Chowpatty Beach nicht empfehlen. Es besteht das Risiko, dass du dir Infektionen oder Hautreizungen einfängst, wenn du ins Wasser gehst. Der Grund dafür sind Chemikalien, Müll und Abwasser, also unschöne Stoffe, die ungefiltert in das Meer geleitet werden. Ein gemütlicher Strandspaziergang ist hingegen risikofrei möglich und eine gute Abwechslung zum Stadtleben.

Selbst erfahrene Schwimmer können an diesem Strand auf Hawaii an ihre Grenzen stoßen.
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#3 Hawaii: Hanakapi'ai Beach

Das Gefährliche am Hanakapi'ai Beach ist seine Unscheinbarkeit. Er liegt an der Nordküste von Kauai und lockt mit seiner Vegetation und der wunderschönen Landschaft. In diesem Anblick kann man sich gut verlieren und läuft dabei Gefahr, das Warnschild zu übersehen, das eindringlich vor dem Schwimmen warnt. Die starke Strömung hat nämlich schon so einigen Menschen das Leben gekostet, die sich nicht mehr an Land retten konnten. Besonders gefährlich ist, dass Strömungen nicht immer auf den ersten Blick einschätzbar sind.

Lesetipp: Bei den Warnzeichen solltest du auf keinen Fall ins Meer gehen!

Dieser Strand in Mexiko hat einen besonderen Beinamen.
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#4 Mexiko: Playa Zipolite

Er ist ein beliebtes Ziel für Fans vom FKK, birgt jedoch auch seine ganz eigenen Gefahren. Allerdings trägt der Strand mit dem weichen Sand und dem kristallklaren Wasser nicht umsonst den Beinamen „Strand des Todes“. Im Wasser herrschen starke Unterströmungen und die Wellen sind teilweise so hoch, dass sie Schwimmer mühelos mitreißen. Trotz der Anwesenheit eines Rettungsdienstes sterben hier immer wieder Menschen, die die Bedrohung unterschätzten. Auch Profischwimmer sollten sich hier vom Wasser fernhalten und lieber nur die Aussicht genießen.

Dieser Strand auf Island überrascht nicht nur mit seinem schwarzen Sand. Schwimmen gehen solltest du hier nicht.
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#5 Island: Reynisfjara

Normale Strände sind nicht so deins? Wie wäre es dann mal mit dem Reynisfjara, der sich durch den schwarzen Vulkansand von anderen abhebt? Mit den riesigen Basaltsäulen schafft er somit eine düstere Atmosphäre, die durch seine Gefahr noch stärker wird. Wenn du hier schwimmst, kannst du von plötzlich auftretenden Wellen überrascht werden, die so schnell kommen, dass du keine Chance hast, zu reagieren. Zudem sind sie auch noch so stark, dass sie dich weit aufs offene Meer treiben können. Trotz der Warnschilder kommt es hier regelmäßig zu Unfällen.

An diesem Strand in Brasilien vereinen sich gleich zwei Gefahren.
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#6 Brasilien: Praia de Boa Viagem

Spätestens wenn sich zwei mögliche Gefahren vereinen, sollte man genau darüber nachdenken, ob man den betroffenen Ort wirklich besuchen möchte. Das ist am Praia de Boa Viagem in Recife der Fall. Neben den gefährlichen Strömungen, die wir schon öfter in diesem Ranking erwähnt haben, gibt es hier nämlich auch Haie. Mit den Füßen ins Wasser zu gehen, sollte hier zwar kein Problem sein, wer aber richtig schwimmen möchte, gelangt in den Lebensbereich des Bullenhais.

In Gansbaai musst du dir das Wasser mit unangenehmen Meeresbewohnern teilen.
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#7 Südafrika: Gansbaai

Die Strände in Südafrika sind immer einen Ausflug wert, denn sie bieten meist atemberaubende Aussichten und sind eine tolle Kulisse für Urlaubsfotos. Doch auch in Gansbaai gibt es eine Gefahr, die du bei der Urlaubsplanung beachten solltest. Möchtest du hier schwimmen oder surfen, setzt du dich nämlich dem Risiko eines Haiangriffs aus. Gerade der weiße Hai fühlt sich dort besonders wohl. Der Name „Welthauptstadt des Weißen Hais“ wird auch nicht ohne Grund vergeben. Du liebst Nervenkitzel, möchtest das Risiko aber möglichst minimieren? Dann kannst du in Käfigen tauchen und die Haie beobachten.

Auch an dem Strand in den USA leben Haie im Wasser.
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#8 USA: New Smyrna Beach

An diesem Strand kannst du nicht nur schwimmen, sondern auch besonders gut surfen. Pro Jahr werden am New Smyrna Beach in Florida allerdings im Schnitt 20 Haiangriffe gezählt. Die warmen Gewässer sind vor allem für den Bullenhai ein beliebtes Zuhause, das er gegen Eindringlinge verteidigen will. Im Juli 2024 gab es sogar zwei Angriffe innerhalb von 24 Stunden. Doch nicht nur die Meeresbewohner machen es hier gefährlich. In Florida besteht ein vergleichsweise hohes Risiko für die Entstehung von Hurrikans. Das ist eine zusätzliche Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte.

Platz 2 belegt ein Strand in Australien.
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#9 Australien: K'gari

Nicht ohne Grund müssen Reisende, die nach Australien möchten, jede Menge Sicherheitsvorkehrungen treffen. Immerhin leben hier viele gefährliche Tiere, die nur ungern von Menschen gestört werden. So ist es auch am K'gari, einem optisch wunderschönen Strand mit türkisem Wasser. Neben den Strömungen können Schwimmer*innen Haien und giftigen Quallen begegnen. Doch auch an Land ist die Gefahr nicht gebannt. Hier tummeln sich aggressive Dingos und giftige Schlangen. Nicht ohne Grund hat die Insel den Beinamen „giftigste Insel der Welt“. Gerade für einen Urlaub mit Kindern ist dieser Ort nicht geeignet.

Wer nicht auf die Warnschilder hört, setzt sich an diesem Strand in Australien einer großen Gefahr aus.
Quelle: IMAGO / robertharding

#10 Australien: Myall Beach

Für unseren Platz 1 bleiben wir noch einmal in Australien, denn dort gibt es noch gefährlichere Ecken. Schlangen, Quallen und Haie reichen dir noch nicht? Am Myall Beach in Cape Tribulation gibt es dazu noch Krokodile. Das Gefährliche an ihnen ist, dass sie nicht nur im Wasser, sondern auch an Land Jagd auf dich machen könnten. Zudem sind sie sehr schnell und werden meist erst zu spät erkannt. Mehrere Warnschilder weisen Tourist*innen am Strand auf die Gefahr hin und raten davon ab, sich dort allzu lange aufzuhalten.

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