Reisewarnung: Diese Länder sind betroffen

Wer Urlaub im Ausland plant, sollte – auch für Zwischenlandungen – immer die aktuellen auf aktuelle Reisewarnungen achten.

Das auswärtige Amt warnt vor Reisen in Krisenregionen.
Quelle: IMAGO / Christian Spicker

Das auswärtige Amt informiert, in welchen Ländern deutsche Tourist*innen bei Reisen oder Durchreisen achtsam sein müssen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Allgemein mahnt das AM auf seiner Website zu besonderer Achtsamkeit in Zeiten des internationalen Terrorismus vor speziellen Orten in sogenannten Krisenregionen: „Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.“ Doch auch für beliebte Urlaubsorte können spezielle Warnungen ausgesprochen werden. In diesem Artikel halten wir dich mit aktuellen offiziellen Reisewarnungen auf dem Laufenden. 

Vor unnötigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zum Irak und zu Syrien wird abgeraten.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Gilt eine Reisewarnung für die Türkei?

Anfang März 2026 gilt keine Reisewarnung für die Türkei, es ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Denn laut Angaben der Türkei hat die Nato-Luftabwehr eine von Iran abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zum Irak und zu Syrien in den Provinzen Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri ab. Man weist darauf hin, dass in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von terroristischer Gefährdung ausgegangen werden muss. Sowohl Menschenmengen als auch die Nähe zu Regierungs- und Militäreinrichtungen sollen deshalb gemieden werden.

Für Dubai besteht im März 2026 eine Reisewarnung.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Besteht eine Reisewarnung für die Vereinigten Arabische Emirate?

Ja, für die Vereinigten Arabischen Emirate, zu denen auch das Emirat Dubai gehört, besteht im März 2026 eine Reisewarnung. Hintergrund ist die stark angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten nach militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran und möglichen Gegenreaktionen in der Region. In diesem Zusammenhang kam es auch in Dubai zu Zwischenfällen, etwa einer Explosion auf der künstlichen Insel Palm Jumeirah sowie abgefangenen Raketen und Drohnen aus dem Iran, deren Trümmer teilweise in den Emiraten niedergegangen sein sollen. Zudem wurden mehrere Lufträume geschlossen und zahlreiche Flüge gestrichen, wodurch viele Reisende festsaßen. 

Im März 2026 besteht eine Teilreisewarnung für Thailand, weil es in einigen Regionen Sicherheitsrisiken gibt.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Gibt es eine Reisewarnung für Thailand?

Im März 2026 besteht eine Teilreisewarnung für Thailand, weil es in einigen Regionen Sicherheitsrisiken gibt. Besonders betroffen ist das Grenzgebiet zu Kambodscha, wo es in den vergangenen Monaten zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen thailändischen und kambodschanischen Streitkräften gekommen ist. Dabei wurden unter anderem Artillerie und andere Waffen eingesetzt, weshalb Reisende die Region meiden sollen. Auch in den südlichen Provinzen nahe der Grenze zu Malaysia kommt es immer wieder zu Gewalt durch separatistische Gruppen und zu terroristischen Anschlägen. Zusätzlich können politische Spannungen und Demonstrationen die Sicherheitslage kurzfristig verschärfen. Deshalb raten Behörden dazu, bestimmte Regionen nicht zu bereisen und sich vor einer Reise stets über die aktuelle Lage zu informieren.

Im März 2026 besteht für einige Regionen in Japan eine Teilreisewarnung.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Gilt eine Reisewarnung für Japan?

Im März 2026 besteht für einige Regionen in Japan eine Teilreisewarnung. Sie betrifft vor allem Gebiete rund um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im Nordosten der Hauptinsel Honshu. Nach der schweren Nuklearkatastrophe im Jahr 2011, die durch ein starkes Erdbeben und einen Tsunami ausgelöst wurde, sind einige Orte bis heute evakuiert oder nur eingeschränkt zugänglich. In diesen Regionen kann es weiterhin zu Belastungen durch radioaktive Stoffe kommen, weshalb das Auswärtige Amt von Reisen dorthin abrät. Gleichzeitig weist die Behörde darauf hin, dass Japan generell ein erdbebenreiches Land mit aktiven Vulkanen ist, weshalb Naturgefahren möglich sind. Für die meisten anderen Teile Japans, etwa Tokio oder Kyoto, gelten jedoch keine besonderen Reisebeschränkungen.

Im März 2026 rät das Auswärtige Amt von Reisen in bestimmte Gebiete der Philippinen ab.
Quelle: IMAGO / OceanPhoto

Besteht eine Reisewarnung für die Philippinen?

Im März 2026 rät das Auswärtige Amt von Reisen in bestimmte Gebiete der Philippinen ab. Besonders betroffen sind die südlichen Inseln Mindanao und die Sulu-Archipel, wo es wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Regierungsstreitkräften und bewaffneten Gruppen kommt. Auch die Gefahr von Entführungen bleibt hoch, weshalb Reisende besonders vorsichtig sein sollten. Auf den übrigen Philippinen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten, vor allem in großen Städten wie Manila, wo es zu terroristischen Anschlägen kommen könnte. Reisende werden ermutigt, sich vor Ort mit den Sicherheitskräften in Verbindung zu setzen und stets aktuelle Informationen zu verfolgen, um schnell auf etwaige Bedrohungen reagieren zu können.

Es gilt eine Reisewarnung für Saudi-Arabien.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Gilt eine Reisewarnung für Saudi-Arabien?

Für Saudi-Arabien gilt im März 2026 eine Teilreisewarnung. Die Spannungen in der Region sind aufgrund der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten gewachsen, was die Sicherheitslage in Saudi-Arabien beeinflusst hat. Reisenden wird dringend geraten, die Grenzregionen zum Jemen zu meiden, da es dort zu militärischen Auseinandersetzungen kommt. Es gibt Hinweise auf die Gefahr von Drohnen- und Raketenangriffen, die auch die Infrastruktur des Landes betreffen könnten. Besucher sollten Menschenmengen meiden und sich über relevante Sicherheitsmeldungen auf dem Laufenden halten. Städte wie Riad und Dschidda gelten jedoch als verhältnismäßig sicher, solange grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

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Im März 2026 gibt es keine allgemeine Reisewarnung für die USA, jedoch wird Reisenden geraten, wachsam zu sein.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Besteht eine Reisewarnung für die USA?

Im März 2026 gibt es keine allgemeine Reisewarnung für die USA, jedoch wird Reisenden geraten, in Großstädten besonders wachsam zu sein. Aufgrund politischer Spannungen und gesellschaftlicher Unruhen kann es zu Demonstrationen und gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Besonders Städte wie New York, Los Angeles und Chicago sind davon betroffen. Zudem besteht in einigen Regionen eine erhöhte Naturgefahr durch Hurrikans oder Waldbrände, insbesondere in den Südstaaten und an der Westküste. Reisende sollten lokale Warnhinweise beachten und sich bei Bedarf vor Ort an die Behörden wenden, um über aktuelle Gefahrenlagen informiert zu sein und schnell reagieren zu können.

Für Mexiko besteht im März 2026 eine Teilreisewarnung.
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

Gilt eine Reisewarnung für Mexiko?

Für Mexiko besteht im März 2026 eine Teilreisewarnung, die sich auf bestimmte Regionen konzentriert. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen und Sicherheitskräften stellen in einigen Bundesstaaten wie Tamaulipas, Sinaloa und Guerrero ein Risiko dar. Entführungen und Raubüberfälle sind in diesen Gebieten keine Seltenheit. Daher wird Reisenden empfohlen, diese Regionen zu meiden und insbesondere bei Reisen zwischen Städten besondere Vorsicht walten zu lassen. In touristischen Gebieten wie Mexiko-Stadt oder Cancún gelten hingegen weniger strenge Sicherheitsauflagen, jedoch sollte man auch dort achtsam bleiben und sich auf offizielle Hinweise stützen, um sicher zu reisen.

Im März 2026 warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in bestimmte Regionen Israels.
Quelle: IMAGO / Christian Offenberg

Gibt es eine Reisewarnung für Israel/Palästina?

Im März 2026 warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in bestimmte Regionen Israels. Insbesondere Grenzgebiete zu Gaza und die angrenzenden Teile des Westjordanlandes sind von der Warnung betroffen, da dort immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen auftreten. Raketenangriffe und militärische Operationen in diesen Zonen stellen erhebliche Sicherheitsrisiken dar. Reisende sollen sich von solchen Gebieten fernhalten und Sicherheitsrichtlinien strikt einhalten. Auch in Tel Aviv und Jerusalem sind Demonstrationen und politische Spannungen möglich. Ein hohes Maß an Wachsamkeit ist geboten, und es wird empfohlen, sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, um mögliche Gefahren zu vermeiden.

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