Reisen 2026: Aktuelle Gefahrenlagen und Regionen im Überblick

Wer Urlaub im Ausland plant, sollte – auch für Zwischenlandungen – immer die aktuellen auf aktuelle Reisewarnungen achten.

Das auswärtige Amt warnt vor Reisen in Krisenregionen.
Quelle: IMAGO / Christian Spicker

Das auswärtige Amt informiert, in welchen Ländern deutsche Tourist*innen bei Reisen oder Durchreisen 2026 achtsam sein müssen, da hier mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Gefahren drohen.

Allgemein mahnt das AM auf seiner Website zu besonderer Achtsamkeit in Zeiten des internationalen Terrorismus vor speziellen Orten in sogenannten Krisenregionen: „Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.“ Doch auch für beliebte Urlaubsorte können spezielle Warnungen ausgesprochen werden. In diesem Artikel halten wir dich mit aktuellen offiziellen Reisewarnungen auf dem Laufenden. 

#1 Türkei

Vor unnötigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zum Irak und zu Syrien wird abgeraten.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Anfang August 2026 warnt das Auswärtige Amt Türkei-Reisende vor erhöhter Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Landes. Grund sind hohe Temperaturen, fehlender Regen und wechselnde Windrichtungen. Dadurch können sich Feuer schnell ausbreiten oder bereits gelöschte Brandherde wieder aufflammen. Für Urlauber*innen kann das spürbare Folgen haben: kurzfristige Straßensperren, Probleme bei der Infrastruktur, Stromausfälle oder Evakuierungen sind möglich. Betroffen sein, können auch Sehenswürdigkeiten und ganze Ferienorte.

Seit Mittwoch, 29. Juli 2026, mussten Einsatzkräfte landesweit bei 169 Bränden eingreifen. Laut Forstminister İbrahim Yumaklı galten 163 davon am Donnerstagabend, 30. Juli, als vollständig unter Kontrolle. Besonders im Blick stehen die Küstenregionen Muğla, Aydın und Antalya sowie Balıkesir und Kütahya im Landesinneren. Auch Çanakkale und Yalova südlich von Istanbul kämpfen mit Bränden. In Antalya ist die Feuerwehr seit dem 27. Juli 2026 im Einsatz; einige Gebäude wurden vorsorglich evakuiert. Reisende sollten Anweisungen lokaler Behörden befolgen, Warnungen ernst nehmen und sich über Hotel, Reiseveranstalter oder lokale Medien informieren.

Bereits im März 2026 hieß es, dass in der Türkei besondere Vorsicht geboten. Denn laut Angaben der Türkei hat die Nato-Luftabwehr eine von Iran abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zum Irak und zu Syrien in den Provinzen Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri ab. Man weist darauf hin, dass in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von terroristischer Gefährdung ausgegangen werden muss. Sowohl Menschenmengen als auch die Nähe zu Regierungs- und Militäreinrichtungen sollen deshalb gemieden werden.

#2 Niederlande 

Großer Waldbrand in den Niederlanden hat Auswirkungen bis nach Deutschland.
Quelle: IMAGO / ANP

Im niederländischen Naturschutzgebiet De Rosmolen nahe der deutschen Grenze brennt seit Anfang August ein Waldgebiet. Zunächst war der Großbrand noch nicht unter Kontrolle, die Lage wurde von den Sicherheitsbehörden später aber als stabil beschrieben. Rund 250 Feuerwehrleute sowie Löschhubschrauber der Armee waren im Einsatz. Betroffen waren etwa 100 Hektar.

Auch im Kreis Kleve in NRW war der Brand deutlich zu merken: Dort zog am Dienstag je nach Windrichtung unangenehmer Brandgeruch durch verschiedene Orte. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte: „Es besteht aber keine Gefahr für die Bevölkerung.“ Über die Nina-Warnapp wurden Bürger*innen vorsorglich gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Feuerwehren im Kreis Kleve wurden von den niederländischen Kolleg*innen nicht um Unterstützung gebeten, hielten sich aber einsatzbereit. Auf deutscher Seite gab es laut Feuerwehr kein Brandereignis. Der Flughafen Weeze lief normal weiter. In den Niederlanden wurde der Zugverkehr zwischen Boxmeer und Venray zunächst gestoppt. Ein Behördensprecher sagte zur Lage: „Der Wind hat etwas nachgelassen, das ist günstig.“ 

#3 Schweiz

In der Schweiz ist im August 2026 ein Legionellen-Ausbruch bekannt geworden.
Quelle: IMAGO / MiS

Ein schwerer Legionellen-Ausbruch hält im August 2026 Basel in Atem: 26 Menschen sind erkrankt, eine Person verstarb, mehrere mussten auf der Intensivstation versorgt werden, wie der SRF berichtet. Als Ursache vermuten die Behörden einen verseuchten, wasserbetriebenen Kühlturm auf einem Gebäudedach, der inzwischen stillgelegt wurde. Da solche Anlagen feine Aerosole abgeben, können sich die Bakterien bei entsprechendem Wind leicht in der Umgebung verteilen.

Private Klimaanlagen oder Wärmepumpen stellen laut Gesundheitsdepartement keine Gefahr dar. Gefahr droht vor allem dort, wo Wasser zerstäubt wird – etwa in Duschen, Whirlpools oder Luftbefeuchtern. Besonders bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 45 Grad vermehren sich die Erreger rasant. Während eine Infektion oft wie eine Grippe verläuft, kann sie auch schwere Lungenentzündungen auslösen. Gefährdet sind vor allem Personen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz- und Lungenleiden.

#4 Deutsche Ostsee 

In Deutschland nehmen die Zahlen an Vibrionen-Infektionen durch das Ostsee-Wasser zu.
Quelle: IMAGO / BildFunkMV

Zum Ferienstart Anfang Juli 2026 hat das Gesundheitsamt Kiel eine Warnung vor Vibrionen in der Ostsee ausgesprochen. Diese natürlich vorkommenden Bakterien können sich bei Wassertemperaturen ab etwa 18 Grad Celsius stark vermehren und bei Badenden Infektionen auslösen. Auch in Warnemünde kämpfen die Behörden gegen die Bakterien und entwickeln sogar ein KI-gestütztes Frühwarnsystem. 

Die Gefahr besteht, wenn die Bakterien durch offene oder frische Wunden in den Körper eindringen. Das kann nicht nur beim Schwimmen, sondern auch beim Waten in flachen, warmen Uferbereichen passieren. Besonders gefährdet sind Menschen mit chronischen Erkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem, bei denen es zu schweren Krankheitsverläufen kommen kann.

In Deutschland sind 2026 zwei Menschen nach Vibrionen-Infektionen gestorben. Das Robert Koch-Institut meldet insgesamt 17 registrierte Fälle: zehn Männer und sieben Frauen im Alter von drei bis 95 Jahren. Nach RKI-Angaben beginnt die Vibrionen-Saison damit ungewöhnlich früh. In Mecklenburg-Vorpommern registrierte das Landesamt für Gesundheit und Soziales bis einschließlich der 29. Kalenderwoche drei Vibrionen-Infektionen. In den vergangenen fünf Jahren zählte das Amt 28 Fälle im Land, vier Menschen starben.

Das Gesundheitsamt rät Personen mit Hautverletzungen, das Baden im warmen Ostseewasser zu meiden oder Wunden wasserdicht abzudecken. Sollte eine Wunde dennoch mit Meerwasser in Kontakt kommen, muss sie gründlich mit Leitungswasser ausgespült werden. Anzeichen einer Infektion wie starke Rötung, Schwellung, pochende Schmerzen oder Fieber erfordern eine sofortige ärztliche Abklärung. In schweren Fällen kann eine Infektion über Wunden sogar zum Absterben des betroffenen Gewebes oder einer lebensgefährlichen Blutvergiftung führen. Auch eine Magen-Darm-Infektion ist möglich, die meist zu Übelkeit und Durchfall führt. Das Robert Koch-Institut (RKI) warnt, dass die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland ansteigt.

#5 Kreta 

Im Süden der griechischen Ferieninsel wütet ein schwerer Waldbrand.
Quelle: IMAGO / Anadolu Agency

Auf Kreta spitzt sich die Lage weiter zu: Am 30. Juli 2026 wütet im Süden der griechischen Ferieninsel ein schwerer Waldbrand, der außer Kontrolle geraten ist. Starke, wechselnde Winde bremsen die Löscharbeiten massiv. Löschflugzeuge und Hubschrauber können nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht starten.

Nach Angaben der Feuerwehr kämpfen 224 Einsatzkräfte mit 53 Fahrzeugen gegen die Flammen, unterstützt von Spezialeinheiten und Freiwilligen. Im Fokus stehen Wohnhäuser und wichtige Infrastruktur. Landwirtschaftliche Flächen, Olivenhaine, Häuser und Stallungen wurden bereits zerstört, auch Nutztiere starben.

Besonders hart trifft es die Gegend um Agia Galini. Rund 8000 Menschen wurden dort in Sicherheit gebracht, darunter viele Urlauber*innen. Einige Tourist*innen mussten mit Booten von der Küste geholt werden. Kretas Vizegouverneurin sprach nach der Nacht von einer „albtraumhaften“ Situation.

Überschattet wird der Einsatz vom Tod dreier Feuerwehrleute in Griechenland. Zwei starben auf Kreta, ein weiterer auf der Peloponnes. Auch in Frankreich, Spanien und der Türkei brennen wegen Hitze, Wind und Trockenheit Wälder.

#6 Frankreich

In Spanien und Frankreich breiten sich Waldbrände aufgrund der anhaltenden Trockenheit aus.
Quelle: IMAGO / Anadolu Agency, IMAGO / ABACAPRESS

Die extreme Hitze und anhaltende Trockenheit führen im Sommer 2026 zu einer dramatischen Waldbrandsituation in Südeuropa. An der französischen Atlantikküste bei Bordeaux ist am 22. Juli in Saumos ein verheerendes Feuer ausgebrochen, das sich rasch auf rund 800 Hektar ausgedehnt hat. Unter extrem ungünstigen Wetterbedingungen kämpfen rund 500 Feuerwehrleute mit Löschflugzeugen gegen die Flammen. Die Präfektur des Departements Gironde, für das die höchste Waldbrandwarnstufe Rot gilt, musste umfangreiche vorsorgliche Evakuierungen anordnen. Betroffen waren unter anderem zwei Stadtteile von Le Porge mit 700 Bewohnern sowie der Campingplatz „La Grigne“, von dem rund 3.500 Urlauber*innen in den nahegelegenen Ort Lacanau gebracht wurden. Auch ein Strand mit etwa 600 Fahrzeugen wurde geräumt. Die Katastrophe folgt auf einen anderen Naturbrand am Vortag nahe des Flughafens Bordeaux, bei dem zwei Feuerwehrmänner ums Leben kamen.

Für evakuierte Camper*innen kann eine Erstattung möglich sein, wenn der Platz wegen Gefahr geschlossen wurde und die gebuchte Leistung nicht erbracht werden konnte. Wer den Aufenthalt dagegen aus Sorge, wegen Asche oder Geruch selbst abbricht, obwohl der Campingplatz geöffnet bleibt, hat laut CampingFrance nicht automatisch Anspruch auf Rückzahlung.

#7 Spanien

In Spanien spitzt sich die Lage aufgrund von Waldbränden weiter zu.
Quelle: IMAGO / Europa Press

Gleichzeitig verschärft sich die Lage auf der Iberischen Halbinsel massiv. Spanien kämpft mit einer schweren Waldbrandsaison, die besonders die Region Andalusien trifft. In der Provinz Almería hat ein verheerender Brand tausende Hektar Land zerstört. Laut der Nachrichtenagentur AFP kamen dabei tragischerweise 13 Menschen ums Leben; zwölf der Opfer waren so schwer verbrannt, dass sie nur per Genanalyse identifiziert werden konnten. Das Auswärtige Amt warnt Reisende in Spanien eindringlich vor der extremen, sich rasch ausbreitenden Waldbrandgefahr und empfiehlt, geltende Feuerverbote sowie die Anweisungen lokaler Behörden strikt zu befolgen. In den betroffenen Regionen muss mit Evakuierungen und Straßensperrungen gerechnet werden. Zudem sollten Touristen die alltägliche Sicherheit nicht unterschätzen, da in spanischen Urlaubsregionen, Städten und auf Autobahnen (insbesondere der A7) vermehrt vor Taschendiebstählen und Diebstählen durch vorgetäuschte Pannen gewarnt wird.

#8 Italien

Auch Italien ist im Sommer 2026 von Waldbränden betroffen.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Nicht nur in Frankreich und Spanien, sondern auch in Italien lodern die Flammen. Ein Waldbrand an der südlichen Adriaküste hat 26. Juli 2026, einen Großeinsatz ausgelöst. In der Region Apulien mussten mehr als 400 Urlauber*innen und Strandbesucher*innen aus dem Gebiet um Peschici in Sicherheit gebracht werden. Die italienische Küstenwache erklärte in Onlinediensten, die Menschen seien „über den Seeweg“ evakuiert worden. Das sei die „einzig machbare Evakuierungsroute“ gewesen. An der Rettung waren sechs Schiffe der Küstenwache, drei Boote der italienischen Finanzpolizei und etwa zehn private Schiffe beteiligt.

Ein Sprecher sagte außerdem, vermutlich müssten noch rund 300 weitere Menschen in Sicherheit gebracht werden. Der Einsatz lief den Angaben zufolge weiter. Bilder zeigten Feuerwehrleute und ein Löschflugzeug im Kampf gegen die Flammen. Für Wohnhäuser in Peschici bestand zunächst keine unmittelbare Gefahr. Örtliche Medien zitierten den Bürgermeister von Peschici mit den Worten, die Lage sei „unter Kontrolle“. 

#9 Iran (persischer Golf) 

Viele Reedereien passen ihre Kreuzfahrtrouten an.
Quelle: IMAGO / localpic

Was Ende Februar 2026 als punktuelle Vorsichtsmaßnahme begann, hat sich zu einer historischen Absagewelle in der Kreuzfahrtindustrie ausgeweitet. Aufgrund der massiven militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran sowie der Sperrung strategischer Seewege, wie der Straße von Hormus, saßen Tausende Passagier*innen zeitweise in den Häfen des Persischen Golfs fest.

Die großen Branchenriesen reagierten konsequent: AIDA, TUI Cruises und MSC Cruises strichen sämtliche Orient-Routen für das Frühjahr 2026. Anfang April folgte die Reederei Celestyal Cruises, die alle Fahrten der „Celestyal Discovery“ und „Celestyal Journey“ ersatzlos aus dem Programm nahm. Besonders drastisch sind die langfristigen Konsequenzen: Um Planungssicherheit zu schaffen, wurde bereits jetzt das Programm für die gesamte Wintersaison 2026/2027 neu geordnet. Ein prominentes Beispiel ist die „MSC World Europa“, die die Golfregion komplett verlässt und stattdessen Kurs auf die Karibik nimmt. Für Reisende bedeutet dies: Der Orient ist als sicheres Zielgebiet vorerst von der Seekarte verschwunden.

#10 Bolivien 

Massive Straßensperren und Proteste in Bolivien im Mai 2026
Quelle: IMAGO / Christian Franz Tragni

Seit dem 6. Mai 2026 gibt es in Bolivien massive Streiks und Proteste. Besonders betroffen ist rund um La Paz der Straßenverkehr, weil viele wichtige Routen blockiert werden. Gesperrt sind aktuell unter anderem die Strecken nach Copacabana, Oruro, Uyuni und Rurrenabaque. Weitere Blockaden können jederzeit spontan entstehen. Alternative Nebenstraßen sind oft ebenfalls unpassierbar oder unsicher. Behörden helfen nur selten dabei, Blockaden zu umgehen. Reisende sollten sich deshalb vor jeder Fahrt über die aktuelle Lage informieren und betroffene Strecken auf keinen Fall zu Fuß passierer, unter anderem wegen möglicher Gewalt, Höhenlage und fehlender Versorgung unterwegs. Wer bereits in betroffenen Gebieten ist, sollte möglichst in der Unterkunft bleiben und den Anweisungen der lokalen Behörden folgen.

#11 Sri Lanka 

Reisende, die einen Trip auf den Inselstaat im Indischen Ozean planen, müssen sich Ende März auf schwierige Bedingungen einstellen.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Reisende, die einen Trip auf den Inselstaat im Indischen Ozean planen, müssen sich Ende März 2026 auf schwierige Bedingungen einstellen. Zwar bleibt die Region von direkten politischen Konflikten in anderen Weltteilen verschont, doch die indirekten Folgen sind deutlich spürbar. Vor allem der internationale Flugverkehr leidet unter gesperrten Lufträumen und gestörten Verbindungen über die großen Flughäfen am Golf.

Noch massiver sind jedoch die Probleme vor Ort. Die Regierung hat am 15. März 2026 offiziell mit der Rationierung von Kraftstoffen begonnen. Für Tourist*innen bedeutet dies, dass Rundreisen durch das Land deutlich komplizierter werden könnten. Expert*innen schließen zudem nicht aus, dass es bald zu weiteren Knappheiten bei wichtigen Gütern wie Lebensmitteln, Medikamenten oder Kohle kommen könnte.

Um Energie zu sparen, wurden bereits drastische Maßnahmen im öffentlichen Raum ergriffen:

  • Beleuchtungseinschränkungen: Werbetafeln und Straßenlaternen werden ab 21:00 Uhr abgeschaltet (außer in Sicherheitszonen).
  • Energiesparmodus im öffentlichen Raum: In staatlichen Gebäuden wird die Nutzung von Klimaanlagen massiv reduziert.

Regierungsvertreter Nalinda Jayatissa betonte die Notwendigkeit dieser Schritte, um die nationale Versorgung zu stabilisieren. Urlauber*innen sollten sich vorab genau über die aktuelle Lage informieren und flexibel bleiben.

Lesetipp: Kerosin-Mangel: Wie gefährdet ist der Sommerurlaub?

#12 Schweden

Auswärtiges Amt warnt Schweden-Urlauber.
Quelle: IMAGO / Depositphotos

Wohnmobil-Urlaub in Schweden geplant? Dann solltest du jetzt wachsam sein: Das Auswärtige Amt hat seine Sicherheitshinweise verschärft und rät ausdrücklich zur Vorsicht vor Einbrüchen und Überfällen. Betroffen sind nicht nur einsame Stellplätze in der Natur, sondern auch offizielle Campingplätze. Der Rat gilt für alle, die im Wohnmobil, Wohnwagen oder Auto übernachten. Die Behörde empfiehlt, bewachte Campingplätze anzusteuern, das Fahrzeug zusätzlich zu sichern und Wertsachen niemals offen liegenzulassen. Führerschein, Pass und Fahrzeugpapiere sollten getrennt und diebstahlsicher voneinander aufbewahrt werden. Zudem ist es ratsam, die persönlichen Dokumente vorab digital zu kopieren und im Urlaub bargeldlos zu bezahlen. Das Amt nennt keine konkreten Tabuzonen. Bekannte Fälle häufen sich jedoch in Süd- und Westschweden – vor allem rund um Malmö und Göteborg sowie entlang der viel befahrenen Autobahn E6 an der Westküste. 

#13 Ägypten

Welche Reisewarnungen und Einschränkungen gelten für Ägypten?
Quelle: IMAGO / Zoonar

Trotz seiner zeitlosen Attraktionen durch die Pyramiden von Gizeh und das Rote Meer verlangt Ägypten Urlauber*innen in diesem Frühjahr eine angepasste Reiseplanung ab. Hintergrund ist eine massive Wirtschaftskrise, ausgelöst durch den Nahost-Konflikt sowie fast verdreifachte Gaspreise. Um Energie zu sparen und Devisen zu sichern, hat die Regierung spürbare Maßnahmen ergriffen. Die erste Änderung betrifft das Budget: Seit März 2026 kostet das „Visum on Arrival“ 30 US-Dollar (ca. 26 Euro) statt bisher 25 US-Dollar. Wer diese Erhöhung umgehen und Wartezeiten am Flughafen verkürzen möchte, sollte auf das elektronische E-Visum ausweichen, das weiterhin für 25 US-Dollar erhältlich ist. 

Auch der Alltag vor Ort ändert sich: Ab dem 28. März 2026 greifen landesweite Sperrstunden. Geschäfte und Restaurants müssen bereits um 21:00 Uhr schließen (donnerstags und freitags um 22:00 Uhr). Diese Sparmaßnahmen gelten mindestens einen Monat lang und betreffen auch Tourismus-Hotspots wie Hurghada und Sharm El Sheikh. Zusätzlich wird die öffentliche Beleuchtung reduziert.

Trotz dieser Einschränkungen bleibt das Land grundsätzlich bereisbar. Während für den Norden der Sinai-Halbinsel und das israelische Grenzgebiet (außer Taba) Reisewarnungen bestehen, sind die beliebten Badeorte am Roten Meer davon nicht betroffen. Reisende sollten sich jedoch vorab über lokale Einschränkungen informieren, um nicht von den neuen Schließzeiten oder Kosten überrascht zu werden.

#14 Vereinigte Arabische Emirate

Für Dubai besteht im März 2026 eine Reisewarnung.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Für die Vereinigten Arabischen Emirate, zu denen auch das Emirat Dubai gehört, besteht im März 2026 eine Reisewarnung. Hintergrund ist die stark angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten nach militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran und möglichen Gegenreaktionen in der Region. In diesem Zusammenhang kam es auch in Dubai zu Zwischenfällen, etwa einer Explosion auf der künstlichen Insel Palm Jumeirah sowie abgefangenen Raketen und Drohnen aus dem Iran, deren Trümmer teilweise in den Emiraten niedergegangen sein sollen. Zudem wurden mehrere Lufträume geschlossen und zahlreiche Flüge gestrichen, wodurch viele Reisende festsaßen. 

Vereinigte Arabische Emirate

Weiterhin besteht eine Reisewarnung im Nahen Osten.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Die militärische Eskalation im Nahen Osten sorgt weiterhin für massive Einschränkungen im Reiseverkehr. Während das Auswärtige Amt seine Reisewarnungen auch noch Mitte März 2026 für die gesamte Region (von den VAE bis Jordanien) aufrechterhält, zeichnet sich bei der Rückholung gestrandeter Urlauber*innen ein vorsichtiger Fortschritt ab.

Teilweise Öffnung der Drehkreuze
Die großen Airlines am Golf, Emirates und Etihad, haben den Betrieb in Dubai und Abu Dhabi eingeschränkt wieder aufgenommen. Passagier*innen mit Anschlussflügen werden jedoch nur befördert, wenn die Weiterreise garantiert ist. Auch Qatar Airways nutzt nach offizieller Genehmigung erste begrenzte Korridore. Wichtig für Reisende vor Ort: Die Flughäfen sollten nur nach expliziter Aufforderung durch die Airline aufgesucht werden.

Lufthansa verlängert Flugstopp
Im Gegensatz zu den regionalen Anbietern bleibt die Lufthansa vorsichtig: 

Streichungen: Verbindungen nach Dubai, Abu Dhabi und Amman entfallen mindestens bis zum 15. März. Tel Aviv und Teheran bleiben deutlich länger vom Flugplan gestrichen.
Ausnahmen: Riad und Dschidda werden planmäßig angeflogen. Zudem setzt der Konzern Chartermaschinen für staatliche Rückholaktionen ein.

Kreuzfahrt-Gäste sitzen fest
Nicht nur der Luftraum ist betroffen: Die Schiffe „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ von TUI liegen derzeit in der Region fest. Betroffen sind gut 5.000 Passagier*innen, deren Evakuierung jedoch bereits läuft. Das Auswärtige Amt rät allen Deutschen vor Ort zur Registrierung in der Krisenliste ELEFAND und zur strikten Befolgung lokaler Sicherheitsanweisungen.

#15 Thailand

Im März 2026 besteht eine Teilreisewarnung für Thailand, weil es in einigen Regionen Sicherheitsrisiken gibt.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Im März 2026 besteht eine Teilreisewarnung für Thailand, weil es in einigen Regionen Sicherheitsrisiken gibt. Besonders betroffen ist das Grenzgebiet zu Kambodscha, wo es in den vergangenen Monaten zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen thailändischen und kambodschanischen Streitkräften gekommen ist. Dabei wurden unter anderem Artillerie und andere Waffen eingesetzt, weshalb Reisende die Region meiden sollen. Auch in den südlichen Provinzen nahe der Grenze zu Malaysia kommt es immer wieder zu Gewalt durch separatistische Gruppen und zu terroristischen Anschlägen. Zusätzlich können politische Spannungen und Demonstrationen die Sicherheitslage kurzfristig verschärfen. Deshalb raten Behörden dazu, bestimmte Regionen nicht zu bereisen und sich vor einer Reise stets über die aktuelle Lage zu informieren.

#16 Japan

Im März 2026 besteht für einige Regionen in Japan eine Teilreisewarnung.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Im März 2026 besteht für einige Regionen in Japan eine Teilreisewarnung. Sie betrifft vor allem Gebiete rund um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im Nordosten der Hauptinsel Honshu. Nach der schweren Nuklearkatastrophe im Jahr 2011, die durch ein starkes Erdbeben und einen Tsunami ausgelöst wurde, sind einige Orte bis heute evakuiert oder nur eingeschränkt zugänglich. In diesen Regionen kann es weiterhin zu Belastungen durch radioaktive Stoffe kommen, weshalb das Auswärtige Amt von Reisen dorthin abrät. Gleichzeitig weist die Behörde darauf hin, dass Japan generell ein erdbebenreiches Land mit aktiven Vulkanen ist, weshalb Naturgefahren möglich sind. Für die meisten anderen Teile Japans, etwa Tokio oder Kyoto, gelten jedoch keine besonderen Reisebeschränkungen.

#17 Philippinen

Im März 2026 rät das Auswärtige Amt von Reisen in bestimmte Gebiete der Philippinen ab.
Quelle: IMAGO / OceanPhoto

Im März 2026 rät das Auswärtige Amt von Reisen in bestimmte Gebiete der Philippinen ab. Besonders betroffen sind die südlichen Inseln Mindanao und die Sulu-Archipel, wo es wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Regierungsstreitkräften und bewaffneten Gruppen kommt. Auch die Gefahr von Entführungen bleibt hoch, weshalb Reisende besonders vorsichtig sein sollten. Auf den übrigen Philippinen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten, vor allem in großen Städten wie Manila, wo es zu terroristischen Anschlägen kommen könnte. Reisende werden ermutigt, sich vor Ort mit den Sicherheitskräften in Verbindung zu setzen und stets aktuelle Informationen zu verfolgen, um schnell auf etwaige Bedrohungen reagieren zu können.

#18 Saudi-Arabien

Es gilt eine Reisewarnung für Saudi-Arabien.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Für Saudi-Arabien gilt im März 2026 eine Teilreisewarnung. Die Spannungen in der Region sind aufgrund der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten gewachsen, was die Sicherheitslage in Saudi-Arabien beeinflusst hat. Reisenden wird dringend geraten, die Grenzregionen zum Jemen zu meiden, da es dort zu militärischen Auseinandersetzungen kommt. Es gibt Hinweise auf die Gefahr von Drohnen- und Raketenangriffen, die auch die Infrastruktur des Landes betreffen könnten. Besucher sollten Menschenmengen meiden und sich über relevante Sicherheitsmeldungen auf dem Laufenden halten. Städte wie Riad und Dschidda gelten jedoch als verhältnismäßig sicher, solange grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

Lesetipp: Was musst du tun, wenn du eine große Reise planst?

#19 USA

Im März 2026 gibt es keine allgemeine Reisewarnung für die USA, jedoch wird Reisenden geraten, wachsam zu sein.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Im März 2026 gibt es keine allgemeine Reisewarnung für die USA, jedoch wird Reisenden geraten, in Großstädten besonders wachsam zu sein. Aufgrund politischer Spannungen und gesellschaftlicher Unruhen kann es zu Demonstrationen und gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Besonders Städte wie New York, Los Angeles und Chicago sind davon betroffen. Zudem besteht in einigen Regionen eine erhöhte Naturgefahr durch Hurrikans oder Waldbrände, insbesondere in den Südstaaten und an der Westküste. Reisende sollten lokale Warnhinweise beachten und sich bei Bedarf vor Ort an die Behörden wenden, um über aktuelle Gefahrenlagen informiert zu sein und schnell reagieren zu können.

#20 Mexiko

Für Mexiko besteht im März 2026 eine Teilreisewarnung.
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

Für Mexiko besteht im März 2026 eine Teilreisewarnung, die sich auf bestimmte Regionen konzentriert. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen und Sicherheitskräften stellen in einigen Bundesstaaten wie Tamaulipas, Sinaloa und Guerrero ein Risiko dar. Entführungen und Raubüberfälle sind in diesen Gebieten keine Seltenheit. Daher wird Reisenden empfohlen, diese Regionen zu meiden und insbesondere bei Reisen zwischen Städten besondere Vorsicht walten zu lassen. In touristischen Gebieten wie Mexiko-Stadt oder Cancún gelten hingegen weniger strenge Sicherheitsauflagen, jedoch sollte man auch dort achtsam bleiben und sich auf offizielle Hinweise stützen, um sicher zu reisen.

#21 Israel/Palästina

Im März 2026 warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in bestimmte Regionen Israels.
Quelle: IMAGO / Christian Offenberg

Im März 2026 warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in bestimmte Regionen Israels. Insbesondere Grenzgebiete zu Gaza und die angrenzenden Teile des Westjordanlandes sind von der Warnung betroffen, da dort immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen auftreten. Raketenangriffe und militärische Operationen in diesen Zonen stellen erhebliche Sicherheitsrisiken dar. Reisende sollen sich von solchen Gebieten fernhalten und Sicherheitsrichtlinien strikt einhalten. Auch in Tel Aviv und Jerusalem sind Demonstrationen und politische Spannungen möglich. Ein hohes Maß an Wachsamkeit ist geboten, und es wird empfohlen, sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, um mögliche Gefahren zu vermeiden.

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