10 Namen, die in anderen Ländern sehr peinliche Bedeutungen haben

Viele Namen haben zwar grundlegend sehr schöne Bedeutungen, in einigen Ländern könnten sie für dein Kind aber mehr als peinlich werden:

Amelie ist nicht nur ein schöner Mädchenname, sondern wird als Wort auch in der Medizin gebraucht.
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Es ist immer wieder interessant, die eigenen Namensbedeutungen nachzuschlagen und auch bei der Namenswahl der Kinder spielen sie immer wieder eine erhebliche Rolle. Doch manche Namen bergen eine ungeahnte Gefahr: So haben sie in Ländern eine Bedeutung, die alles andere als schön ist und dein Kind eher in eine peinliche Lage bringen wird. Wir verraten dir, um welche Namen es sich dabei handelt:

#1 Amelie

Amelie gehört bis heute mit zu den beliebtesten Mädchennamen überhaupt. Eigentlich bedeutet der Name soviel wie „die Tapfere“ oder „die Tüchtige“, wird aber in der Medizin auch als Begriff gebraucht: Dort beschreibt „Amelie“ nämlich eine angeborene Fehlbildung mit Fehlen von einem oder mehrerer Gliedmaßen. Abgeleitet wird es hier aus dem altgriechischem „mélos“, was „Glied“ bedeutet. Falls du deiner Tochter also den Namen geben wolltest, solltest du dir zumindest der Doppelbelegung des Wortes bewusst sein.

Auch der nächste Name könnte in einem Land sehr peinlich für dein Kind werden:

„Bill“ ist nicht nur dir Kurzform von „Wilhelm“, sondern kann noch eine andere Bedeutung haben.
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#2 Bill

Wer heute nicht mehr auf den alten Namen „Wilhelm“ bzw. „William“ zurückgreifen möchte, kann sich immer noch für die kürzere Variante „Bill“ entscheiden. Immerhin hat der Name mit dem „Willen“ und dem „Helm“, das auch für „Schutz“ stehen kann, gleich zwei charmante Bedeutungen. Dennoch könnte dein Sohn in dem Fall in den Niederlanden den einen oder anderen dummen Spruch zu hören bekommen: Hier steht „bil“ für das Gesäß, was sich gesprochen so ziemlich genauso anhört. Vielleicht solltest du doch auf einenen anderen Namen ausweichen.

Das ist aber nicht der einzige Name, der in den Niederlanden für Gespött sorgen kann:

„Dom“ ist nicht nur ein beliebter Jungenname, sondern heißt auf niederländisch auch „dumm“.
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#3 Dom

Solltest du eher nach einem religiösen Namen suchen, würde sich grundlegend der Name „Dom“ anbieten, der sich von „Dominus“ (Herr) ableitet und sinnübertragend die Bedeutung „zum Herrn gehörend“ trägt. Doch zusätzlich trägt der Name noch eine weitere Bedeutung, die wieder in den Niederlanden fußt. Dort ist „dom“ das gebräuchliche Wort für „dumm“ ... und so möchte doch wirklich niemand heißen, oder?

Der nächste Name kann sogar gleich in mehreren Ländern falsch verstanden werden:

Der Name „Kiki“ hat gleich in mehreren Ländern eine etwas unschöne Bedeutung als Wort.
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#4 Kiki

Unter Umständen wird dein Kind ja an einem Sonntag geboren, was den Namen „Kiki“ sehr attraktiv machen kann, da es sich direkt mit „Sonntagskind“ übersetzt. Sonntagskindern wird immerhin auch besondere Begabung und Vitalität zugesprochen, was den Namen umso schöner machen kann. Wenn es dein Kind aber nach Osten zieht, könnte es etwas problematisch werden, weil auf Filipino der Name auch als Slang für „Vagina“ genutzt wird. Darüber hinaus ist es in Japan das Wort für „Krise“, was nicht mehr ganz so anmutig klingt.

Selbst ein exotischer Name wie der nächste hat so seine versteckten Bedeutungen:

Khara ist nicht nur ein „erfüllter“ Name, sondern kann deiner Tochter im Arabischen wirklich peinlich werden.
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#5 Khara

Etwas exotischer ist der Name „Khara“, der eine Abwandlung des indischen Mädchennamens „Khaira“ ist. Eigentlich bedeutet der Name „die Erfüllte“, kann deiner Tochter allerdings in einer anderen Sprache mehr als peinlich werden: Im Arabischen übersetzt sich das Wort als „Schei**“. In weißer Voraussicht könnte es sich also empfehlen, nicht auf diesen Namen zurückzugreifen, wenn du der Wortverwechslung entgehen möchtest.

Selbst der nächste bekannte Name hat eine Doppelbedeutung:

Der häufig gewählte Name „Mark“ heißt nicht nur „der Kriegerische“, sondern übersetzt sich im Norwegischen außerdem als „Wurm“.
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#6 Mark

Ein häufiger Name in Deutschland ist wohl unbestritten „Mark“. Eigentlich leitet sich der Name vom lateinischen Kriegsgott „Mars“ ab und würde sich also übersetzen als „der Kriegerische“, dennoch solltest du auch bei dem Namen besonders bedacht sein. In der norwegischen Sprache ist „mark“ das Wort für „Wurm“, was nun gar nichts mehr mit der Eleganz des Kriegsgotts gemeinsam hat. Verzichte also besser auf den Namen, bevor dein Kind in eine unangenehme Situation kommt.

Beim nächsten Namen hätte dein Kind sicher nichts zum Lachen:

„Mona“ kann eine Vielzahl von Bedeutungen haben, wovon eine das spanische Wort für „Äffin“ ist.
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#7 Mona

Nicht so leicht verhält es sich beim Namen „Mona“, da er direkt mehrere Bedeutungen haben kann. So kann er im Arabischen für „Hoffnung“, im Irischen für „edel“ oder im spanischen für „niedlich“ aus der weiblichen Form für „mono“ stehen. Außerdem wirst du bei dem Namen sicher auch an das Lächeln der Mona Lisa denken, deren Name die Kurzform von Madonna ist. Bei all den vielen Möglichkeiten gibt es im Spanischen dennoch eine, die eher ungünstig ist: Und zwar kann das Wort in der Sprache einen weiblichen Affen, also eine Äffin, bezeichnen. Wenn dein Kind dann erst einmal in die Situation kommt, hat es wohl nichts mehr zu lächeln.

Ähnlich kann es auch Knaben mit folgendem Namen gehen: 

Der Name „Nick“ kann im Französischen äußerst ungünstig verstanden werden.
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#8 Nick

Mit dem Namen „Nick“ kannst du nichts falsch machen? Immerhin leitet sich der Name von der Siegesgöttin „Nike“ ab und bedeutet dementsprechend „der Siegende“. Dennoch werden Menschen mit etwas Französischkenntnissen dabei vielleicht an das Wort „niquer“ denken, was eine umgangssprachliche und vulgäre Bezeichnung für den Beischlaf sein kann. Dementsprechend ist Nick vielleicht nicht mehr die beste Wahl für den Namen deines Kindes.

Selbst Klassiker unter den Namen sind von peinlichen Bedeutungen betroffen:

Im Französischen könnte der Name „Peter“ für eine Magenverstimmung bei deinem Kind sorgen.
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#9 Peter

Im Zweifelsfall kannst du ja auf einen der klassischen Namen zurückgreifen – möchte man zumindest meinen. Deswegen könnte Peter dein „Fels“ oder zumindest „Stein“ in der Brandung sein, wenn es um die Namenswahl geht. Aber auch hier kommt dir die französische Sprache in die Quere, weil man den Namen in dem Fall als das Wort für „pupsen“ verstehen kann. Das könnte deinem Kind natürlich eine Magenverstimmung bereiten, die es nicht so schnell verdaut.

Den nächste Namen solltest du genauso bei deiner Wahl aussparen: 

Siri ist zwar ein schöner Name, hat aber in mehreren Sprachen unschöne Bedeutungen.
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#10 Siri

Mit der Einführung von Apple werden viele Menschen wohl in nächster Zeit nicht mehr auf den Namen „Siri“ zurückgreifen, obwohl er im altnordischen eigentlich „die schöne Siegerin“ bedeutet und sich von Sigr ableitet. Trotzdem gibt es ein ähnliches Wort „shiri“ auch in Japan, dass eine unschöne Bezeichnung für Gesäß sowie eine Slang-Bezeichnung in Georgien für „Penis“ ist. Falls du also immer noch überlegt hast, dein Kind so zu nennen, hast du jetzt zwei weitere Gründe, um es nicht zu tun.

Jetzt weiß du, welche Namen du bei deinem Kind besser vermeiden solltest, um es nicht einer Peinlichkeit auszusetzen.