Verreisen mit Baby: Das sollte man beachten

Der ultimative Baby-Travel-Guide

Verreisen mit Baby: Das sollte man beachten
Quelle: Pexels

Wir wissen nicht, wie es euch geht, aber für uns ist jede Reise immer wieder eine kleine Belastungsprobe für die Nerven: Haben wir auch wirklich alles eingepackt? Was ist, wenn wir vor Ort krank werden? Und dann wäre ja noch die Sache mit dem Jetlag ...

Das Ganze verkompliziert sich nur noch, wenn man mit Baby verreist – weshalb viele Familien erst einmal warten, bis ihr Nachwuchs aus dem Gröbsten heraus ist, um die nächste Flugreise anzutreten. Doch das ist gar nicht nötig – zumindest, wenn du ein paar Tipps und Tricks beachtest. Die besten präsentieren wir dir in unserem Baby-Travel-Guide!

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#1: Was muss alles mit?

Wer mit Baby verreist, wird sich natürlich darauf einstellen müssen, dass eine ganze Menge mehr Gepäck anfällt als sonst – und das verliert man schnell mal aus den Augen. Ja, zuhause sieht es vielleicht noch ganz übersichtlich aus, aber sobald der Stress einsetzt, der Flughafenschalter proppenvoll ist und das Kind auf dem Arm schreit, setzt der Tunnelblick ein - und schwupps, schon hat man den Buggy oder das Handgepäck irgendwo stehen lassen.

Daher empfiehlt es sich, alle Gepäckstücke durchzuzählen und die Liste schriftlich festzuhalten – klingt völlig banal, aber so fällt es dir tatsächlich leichter, einen Überblick zu behalten. Und wo wir gerade beim Thema 'Packen' bzw. 'Überblick' sind ...

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Auch beim Packen empfiehlt es sich, in Listen zu denken, beziehungsweisen diesen zu vertrauen: Erstelle dir im Voraus eine Packliste, damit auch alles in den Koffer wandert, was mit muss! 

Dazu gehören zum Beispiel: Ein Kinderwagen oder Buggy, in dem der Autositz schon integriert ist; eine clever gepackte Wickeltasche, die auch genug Milch und Babynahrung enthält, um den Flug zu überstehen; ein Wechseloutfit für den Nachwuchs, aber auch für dich – denn manche Windelunfälle sind verheerender als andere ...

Übrigens: Sachen, die du auch im Zielland kaufen kannst, bleiben zuhause: Windeln, feuchte Tücher etc. gibt es fast überall!

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#2: Brauchen Babys einen Pass?

Reist du ins Ausland, braucht dein Baby einen gültigen Pass, den sogenannten Kinderreisepass. Der wird übrigens meist sofort oder innerhalb weniger Tage ausgestellt, wenn du Kind und Kegel (in dem Fall alle benötigten Dokumente) mit aufs Amt bringst.

Ausnahmen bilden zum Beispiel Flüge in die USA: Hier reicht ein Kinderreisepass nicht aus. Dann muss ein normaler Reisepass oder Personalausweis schon vor dem 12. bzw. 16. Lebensjahr ausgestellt werden! 

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#3: Ist auch ein Flug-Ticket nötig?

Diese Frage kann dir nur die jeweilige Airline beantworten, mit der du verreist; die Bestimmungen sind nämlich nicht einheitlich. Meistens reisen Kinder unter zwei Jahren jedoch umsonst auf deinem Schoß. Dann musst du eventuell nur eine geringe Gebühr auf dein eigenes Ticket zahlen, damit ein spezieller Gurt und ein Boarding Pass bereitgestellt werden.

Am besten bei der Buchung oder vor dem Flug die Airline telefonisch kontaktieren, damit alle Fragen im Voraus geklärt werden können!

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#4: Während des Flugs

Seid ihr erstmal mit eurem Baby an Bord, beginnt für die meisten Eltern erst die wahre Zerreißprobe: Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als wenn der eigene Nachwuchs acht Stunden am Stück schreit und weint. Mit zwei Tricks kannst du das verhindern:

Erstens solltest du dein Baby beim Starten und Landen füttern (am besten mit einer Flasche, da ihr ja angeschnallt sein müsst) – das hilft, den Druckausgleich zu erleichtern. 

Zweitens empfiehlt es sich, ein neues Spielzeug mitzunehmen – damit trickst du deinen Nachwuchs in gewisser Weise aus. Im Idealfall ist der oder die Kleine so beschäftigt, dass die Zeit – entschuldigt das Wortspiel – wie im Flug vergeht ...

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Last but not least: Was ist mit Jetlag?

Bis zum sechsten Lebensmonat haben Babys kein eigenes Zeitgefühl und verlassen sich auf die Rituale der Eltern. Es empfiehlt sich also, die Rituale und Essenszeiten, die ihr zuhause habt, auch auf der Reise einzuhalten. 

Bei älteren Kindern die Schlaf- und Essenszeiten am besten sofort an die Ortszeit anpassen – kleine Helfer wie Snacks und Naps schaffen dabei einen reibungslosen Übergang!