Spaniens geheime Inseln

Abseits von Mallorca, Ibiza oder Gran Canaria

Spaniens geheime Inseln

Spanien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer bei uns Deutschen. Wir haben quasi Mallorca für uns eingenommen und fliegen ebenfalls gerne nach Ibiza, Menorca oder auf die Kanaren. Kein Wunder - die Inseln sind wunderschön, der Flug dauert nicht so lange und meistens sind die Angebote relativ günstig. Spanien hat allerdings noch viel mehr zu bieten, als diese Standard-Inseln. Insgesamt gibt es nämlich über 60 Inseln, die viele gar nicht kennen.

Wir stellen euch auf den nächsten Seiten die schönsten vor! Vielleicht sind die ja etwas für euren nächsten Urlaub?

Spaniens geheime Inseln

1. Cabrera

Die Insel ist zwar unbewohnt, aber bietet sich für einen Tagesausflug gut an. Sie ist nur ca. 10 Kilometer südlich von Mallorca gelegen und sieht nahezu unberührt aus. Es gibt eine alte Burg aus dem 14. Jahrhundert und einen Leuchtturm, der nach einer vierstündigen Wanderung vom Hafen aus erreicht werden kann. Ansonsten sieht es aus, als wäre dort nie eine Menschenseele gewesen.

Wer wirklich auf der Insel schlafen möchte, sollte sich früh darum kümmern: es gibt ein einziges Hostel mit 12 Betten. Für alle, die abseits des Massentourismus die Schönheit der Balearen erleben wollen, ist Cabrera ein perfekter Ort!

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2. Ons

Die nur fünf Kilometer lange Insel liegt im Nordwesten Spaniens und war das zu Hause von ca. 500 Fischern. Heute sind davon nur noch um die 100 übrig, die von Tages-Touristen ergänzt werden. Auf Ons gibt es feine Sandstrände. Der Playa de Melide ist ein echter Geheimtipp und leerer als der beliebtere Canexol Strand. Wer Fisch liebt, sollte hier auf jeden Fall den typischen Octopus in Paprika-Knoblauchsoße probieren. Eine echte Delikatesse der Insel!

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3. Islas Cíes

Ebenfalls im Nordwesten Spaniens, in der Region Galicia gelegen, befinden sich diese drei Trauminseln mit den wohl schönsten weißen Sandstränden des Landes. Hier gibt es nur drei reguläre Einwohner - ansonsten nur Tagestouristen. Keine Hotels, Restaurants oder Autos stören euer Naturerlebnis. Die einzige Möglichkeit, um auf der Insel zu übernachten, ist das Campen. 

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4. El Hierro

Die kleinste und verschlafenste Insel der Kanaren gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Hier gibt es mehr Wanderwege als Straßen, Sanddünen, subtropische Wälder und beeindruckende Meeresbewohner. Für Taucher ist dieser Spot ein Traum, da es das ganze Jahr warm genug ist, um tropische Fische, Riffe und Lava Formationen zu sehen.

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5. La Graciosa

Die geheime Insel bei Lanzarote beherbergt 746 Einwohner. Hier gibt es keine ausgebauten Straßen, weshalb sich die Bewohner nur mit Range Rovern oder robusten Mountain Bikes fortbewegen. Wilde Sanddünen und einsame Strände findet ihr hier reichlich. Wenn ihr Hunger habt, solltet ihr im Restaurant Enriqueta einen Abstecher machen. Hier verirren sich selten Touristen hin, sodass ihr zusammen mit den Locals leckere Meeresfrüchte essen könnt.

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6. Formentera

Formentera ist die kleinste Insel der Balearen und bei Leuten beliebt, die sich auf unberührte Natur einlassen wollen. Hier gibt es weder einen Flughafen noch einen Hafen für Kreuzfahrtschiffe, weshalb der Tourismus gering ist. Die Strände Illetes, Llevant oder Migjorn bieten türkises Wasser, weißer Strand und lassen einen schnell vergessen, dass man sich nicht in der Karibik, sondern in Spanien befindet.

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7. La Gomera

Die meisten Touristen, die sich für die Kanaren entscheiden, fliegen nach Gran Canaria oder Teneriffa. Dort findet man zahlreiche Resorts, überfüllte Strände und verschmutzte Straßen. La Gomera ist dagegen ein echter Geheimtipp und kann zum Beispiel über die Fähre von Teneriffa aus erreicht werden. Dort gibt es Dschungel-ähnliche Natur. In der Mitte der Insel befindet sich der größte zusammenhängende Lorbeerwald der Welt.