Ein Insider packt aus: Daran erkennst du ein schlechtes Hostel

Es ist oftmals ziemlich schwer, sich für ein gutes Hostel zu entscheiden

Ein Insider packt aus: Daran erkennst du ein schlechtes Hostel

Ein Insider - der schon in über 100 Hostels übernachtet hat und derzeit auch in einem arbeitet - erklärt, wie man erkennt, ob das gewählte Hostel sicher, sauber und generell ein guter Aufenthaltsort ist. Millionen Reisende entscheiden sich für Übernachtungen im Hostel. 

Die Vorzüge liegen auf der Hand: In der Regel sind Hostels günstig, gut gelegen und bieten sich an, um ganz ungezwungen neue Leute kennenzulernen. Solange es einem nichts ausmacht, ein Schlafzimmer und Bad zu teilen, ist man dort goldrichtig. 

Aber Hostels unterscheiden sich in der Qualität. So gibt es 9 Dinge,- auf die man achten sollte - bevor man ganz entspannt seine Koffer auspackt:

Ein Insider packt aus: Daran erkennst du ein schlechtes Hostel

1. Das Hostel hat einen anderen Namen oder eine andere Adresse als auf der Website angegeben ist.

Es ist kein gutes Zeichen, wenn man am Hostel ankommt und realisiert, dass es unter einem anderen Namen als dem online aufgeführten betrieben wird. Das gleiche gilt, wenn man nach der Buchung eine E-Mail bekommt, die aber auf eine andere Adresse verweist. Das weist darauf hin, dass das Hostel nicht legal betrieben wird und der Besitzer versucht, die Behörden zu umgehen.

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2. Die Nachbarschaft erscheint unsicher.

Sicherheit ist ein entscheidender Faktor in einem fremden Land. Man sollte nicht in ein Hostel ziehen, wenn man das Gefühl hat, dass die Nachbarschaft gefährlich ist - weil beispielsweise an jeder Ecke Drogendealer stehen. Wenn man letztendlich ausgeraubt wird, dann lohnt es sich auch nicht, dass man bei der Übernachtung einige Euro gespart hat. 

Falls das der Fall ist, dann sollte man sich vielleicht nach einem anderen Übernachtungsort umschauen.

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3. Die Türen sind nicht abgeschlossen.

Man sollte darauf achten, dass die Türen gesichert sind, wenn man das Hostel betritt - andernfalls kann ja jeder dort hinein. Bonuspunkte sind eine Türklingel und Sicherheitskameras vorm Eingangsbereich. Auch in einer sicheren Nachbarschaft sind Hostels ein beliebter Anlaufpunkt für Diebe. 

Aber worauf muss man noch achten?

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4. Der Preis unterscheidet sich vom ursprünglich angegebenen Preis.

Wenn man über beliebte Websiten wie Booking.com oder Hostelword.com bucht, dann wird man meistens dazu aufgefordert, einen Teil der Rechnung zu begleichen und den Rest beim Check-in zu bezahlen. Also sollte man genau wissen, welcher Betrag am Ende noch beglichen werden muss. Wenn das Personal bei der Ankunft einen zu hohe Rechnung präsentiert, dann sollte man die Reservierungs-E-Mail oder die Buchungswebsite aufrufen.

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5. Die Rezeption fordert einen auf, sich für Touren oder andere Extras anzumelden.

In vielen Teilen der Welt haben Hostels geschäftliche Beziehungen mit lokalen Reiseunternehmen und Transportdienstleistungen. Es ist nicht selten, dass die Mitarbeiter des Hostels ihre Gäste auffordern, zukünftige Reisepläne bei den Unternehmen zu buchen - sodass sie einen Teil des Gewinns erhalten.

Solche Situationen sind nur schwer zu vermeiden und es ist völlig in Ordnung, wenn man seine Reisearrangements selbst in die Hand nimmt. Aber wenn Mitarbeiter besonders aufdringlich sind und ihre geschäftlichen Interessen vor die Bedürfnisse ihrer Gäste stellen, dann sollte man dieses Hostel meiden - auf Dauer kann das sonst ganz schön nervig werden.

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6. Die Leute dort unterhalten sich über Bettwanzen.

Oh nein, das kann ganz schnell unangenehm werden. In Unterkünften sind Bettwanzen ein absolutes No-Go! Sogar allein die Vermutung, dass es dort diese kleinen Krabbeltierchen gibt, sollte einen dazu bewegen, die Zelte abzubrechen - sonst bringt man sich die ungebetenen Gäste womöglich noch ins eigene Heim. 

Wenn man sich vorher erkundigen möchte, dann können Online-Rezensionen hilfreich sein.

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7. Die Mitarbeiter machen dir gegenüber anzügliche Kommentare.

Wenn das der Fall ist, dann sollte man schnellstmöglich die Koffer packen. Zum einen ist es nicht nur unprofessionell, sondern kann unter Umständen auch gefährlich werden, da das Personal Zugang zu den Schlaf- und Baderäumen hat. Am Ende verschwindet noch Unterwäsche oder man bekommt nächtlichen Besuch...

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8. Es gibt in den Badezimmern gar keine Privatsphäre.

Ein Aufenthalt in einem Hostel bedeutet natürlich, dass man einen kleinen Teil seiner Privatsphäre einbüßt, darauf muss man einfach vorbereitet sein. Aber man sollte sich in einem Badezimmer niemals unsicher fühlen. Achte bei der Ankunft darauf, dass die Duschen Vorhänge haben und es funktionierende Schlösser an den Toilettenkabinen gibt. 

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9. Es gibt in der Nähe keine öffentlichen Verkehrsmittel.

Wenn man in einem Hostel lebt, dann hat man wahrscheinlich wenig Reisebudget zur Verfügung. Sollte es in der näheren Umgebung des Hostels keine öffentlichen Verkehrsmittel geben, dann müsste man sein hart erspartes Geld in Taxis investieren - und will man das? Wohl nicht. 

Wir hoffen, dass euch die 9 Tipps geholfen haben.