Fotografieren in Nepal

Was erlaubt ist und was absolut gar nicht

Fotografieren in Nepal

Nepal ist ein ganz besonderes Land, hoch im Himalaja. Kein Wunder, dass wie ständig das Gefühl haben alles in einem Foto einfangen zu müssen. Wer möchte seine Eindrücke schließlich nicht später mit Familien und Freunde teilen?

Das ist alles gut, solange man sich an die Regeln hält und respektvoll mit den Einheimischen umgeht.

Was ihr in Nepal beim Fotografieren beachten müsst, erklären wir euch auf den nächsten Seiten:

Fotografieren in Nepal

Fotografieren im Tempel

In Nepal wohnen sowohl Buddhisten als auch Hindus, deswegen muss man bei einem Tempel von vornherein erstmal die Kleidungsregeln beachten. Als nächstes ist es wichtig auf Schilder außerhalb des Tempels zu achten. Dort steht meist, ob es verboten ist im Tempel zu fotografieren, ob es gegen Gebühr erlaubt ist oder, ob man nach Lust und Laune frei Fotos schießen kann. Dabei sollte aber dennoch immer der Ton der Kamera ausgeschaltet sein, damit niemand bei seinem Gebet gestört wird. Solltet ihr keine Schilder in Englisch vorfinden, fragt unbedingt Einheimische, ob das Fotografieren an dem Ort erlaubt ist.

Fotografieren in Nepal

Bleibt respektvoll

Auch an Orten, wo es keine ausdrücklichen Regeln gegen das Fotografieren gibt, sollte man dennoch respektvoll handeln. Das heißt, Menschen nicht einfach zu fotografieren, ohne zu sie um Erlaubnis zu fragen. In manchen Orten, wie dem Dunbar Platz, werden sich die Hindu Swamis über ein Foto freuen und sogar dafür posieren. Allerdings kann es sein, dass sie dafür Geld verlangen. 

In der Himalaja Region wird ein Gepäckträger dagegen nicht unbedingt begeistert sein, fotografiert zu werden, während er eine Last schleppt, die zwei Mal so schwer ist, wie er selbst.

Der beste Weg ein Foto zu machen, ist die Person höflich und direkt zu fragen. Wenn sie verneint sollte man das auch respektieren und nicht versuchen heimlich zu fotografieren. Denn wir wollen sicherlich auch nicht auf Fotos von anderen Menschen landen, ohne es zu wissen und ohne es zu wollen.