So erlebt ihr Japan in einer Woche!

Der ultimative Reise-Guide!

So erlebt ihr Japan in einer Woche!

Japan - das Land der aufgehenden Sonne. Nur wenige Länder stehen so für das ferne Asien, wie der Inselstaat. Und an kaum einem anderen Ort der Welt lassen sich Tradition und Moderne, Kultur und Technik so nah beieinander sehen. Von Tempeln aus dem 9. Jahrhundert bis hin zu Schauplätzen von den traurigsten Momenten des 20. Jahrhunderts kann man in Japan Weltgeschichte erleben.

Damit niemand dieser Fülle von Erfahrungen unvorbereitet begegnen muss, haben wir für euch einen idealen Reiseplan zusammengestellt, mit dem ihr Japan in sieben Tagen erleben könnt.

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So erlebt ihr Japan in einer Woche!

Tag 1: Tokio

Die Reise beginnt in der Hauptstadt Tokio. Und um sofort die Energie der Stadt erfahren zu können, sollte man zuerst dem Bezirk Shibuya einen Besuch abstatten. Kaum ein Ort in der Welt dürfte geschäftiger sein und Japan als bedeutende Volkswirtschaft ausweisen als das Zentrum dieses Stadtteils. Aber die Hektik muss nicht anhalten: In der berühmten Straße Center-Gai finden sich allerlei Bars und Restaurants - und selbstverständlich auch die berühmten Karaoke-Bars. Für ein nur schmales Budget lässt sich der Magen in der Memory Lane füllen - und keine Sorge: Umso seltsamer ein Imbiss aussieht, umso leckerer kann er sein!

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Tag 2: Tokio

Einen frischen Start in den Tag hat man garantiert, wenn man sich direkt zum Tsukiji Fischmarkt begibt. Dort finden seit 20 Generationen jeden Morgen Fisch-Auktionen statt, an denen jeder teilnehmen kann - allerdings nur zwischen 3 bis 6 Uhr morgens. Wer später seinen Fisch genießen will, sollte sich zu Sushi Dai aufmachen. Dort werden jeden Tag bei wechselnder Karte die besten Fische des Marktes als Sushi angeboten und jeder bekommt freundlich eine Anleitung, wie das typisch japanische Gericht richtig gegessen wird.

Mit vollem Magen kann man sich dann in den Cotton Club begeben - dort gibt es den besten Jazz des letzten Jahrhunderts zu hören. Am besten lässt der sich mit einem Glas eines original japanischen Whiskeys genießen.

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Tag 3: Tokio

An diesem Tag sollte man sich etwas außerhalb von Tokio bewegen. Ungefähr eine Stunde vor der Stadt ist das berühmte Ramen Museum gelegen, das den beliebten Nudelsuppen gewidmet ist. Aber es handelt sich nicht nur um ein normales Museum, sondern eher um einen Nahrungs-Vergnügungspark. Aber neben dem köstlichen Essen lässt sich dort aber auch das Tokio der 1950er Jahre genießen - es wird dort perfekt imitiert. 

Und ein Detail dürfte jeden fröhlich machen: Besucher können dort Mario Kart fahren - in einem richtigen Kart! Man verkleidet sich als Mario, Prinzessin Peach oder Yoshi und ab geht die Post!

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Tag 4: Kyoto

Nach den aufregenden Tagen in Japans geschäftiger Hauptstadt geht es nach Kyoto, das zuvor für 1.000 Jahre die Hauptstadt des Landes war. Die Atmosphäre ist hier gleich eine andere, ist ein Großteil der Stadt noch durch traditionelle Architektur geprägt. Über 1.600 Schreine und inarii-Tore erwarten einen die beeindruckenden Kirschblüten von Kiyamizu-dera sowie die 1.000 Goldstatuen in Sanjusangendo. All das lässt sich bei einer Radtour genießen, die bis zu den berühmten Tempeln Fushimi Inarii Taisha führen.

Gegen den Hunger helfen traditionelle 'Pfannkuchen', die aus regionalen Zutaten gemacht und mit verschiedenen Toppings garniert werden.

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Tag 5: Kyoto

Wer in Japan ist, sollte auch einen der vielen Trends erleben, die immer wieder von dem Land ausgehen. So gibt es zwar viele Katzen-Cafes, aber das Nekokaigi Cat Cafe ist mit Abstand das beste. 

Und auch kulinarisch sollte man hier einiges wagen: Auf dem Nishiki-Markt, der in einer über 700 Jahre alten Straße gelegen ist, gibt es von Oktopoden bis hin zu Soja-Donuts alles, was man noch nie probiert hat, aber unbedingt einmal versuchen sollte.

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Tag 6: Kyoto

Am letzten Tag in der früheren Hauptstadt bietet sich eine Reise in die Vergangenheit an. Das Geisha-Dorf Gions beherbergt traditionelle Teehäuser und Theater.

Zuletzt kann man noch ein Sushi der besonderen Art genießen: Im Izuju Sushi in Gion gibt es das traditionelle japanische Gericht mit Fischen aus der direkten Region und nicht aus dem Meer - denn die Distanz dorthin war für die damaligen Verhältnisse zu weit.

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Tag 7: Hiroshima

Wer die Kultur und Geschichte eines Landes erkundet, kommt auch um die traurigen Momente dieser nicht umhin. Und kaum ein Ort steht so sehr für die Schrecken des vergangenen Jahrhunderts wie Hiroshima. Ein Besuch im Schloss der Stadt so wie dem Friedensmuseum sind ein absolutes Muss - auch wenn die berührenden Ausstellungen von z.B. verbrannter Kleidung ein schwerer Anblick sind.

Aber Hiroshima ist nicht nur ein Ort der Trauer und des Gedenkens. Insbesondere drei Gerichte sollte jeder dort gegessen haben, um den Flair der Stadt aufzusaugen: Muscheln, Sake und Okonomiyaki. Bei letzterem handelt es sich um Bratlinge, die mit traditionellen japanischen Zutaten auf einer heißen Platte gebraten werden.