19 Klischees über deutsche Touristen

Die Wahrheit tut weh

19 Klischees über deutsche Touristen

Klar, zu jeder Nation gibt es Klischees. Umso hartnäckiger werden diese jedoch, wenn es sich um Touristen aus dem jeweiligen Land handelt. Wer muss bei Niederländern nicht an das Wohnmobil mit gelbem Nummernschild denken oder bei Spaniern an laute Gruppen?

Aber auch wir Deutschen sind vor diesen Touri-Vorurteilen nicht gefeit. Das zeigen schon die folgenden verbreiteten Klischees über uns, die wir euch auf den nächsten Seiten vorstellen.

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19 Klischees über deutsche Touristen

1. Die Sache mit der Strandliege

Fangen wir gleich mit einem der verbreitetsten Klischees an: Die Deutschen und ihre Strandliegen. Gerade Engländer (aber nicht nur die!) halten uns vor, extra zeitig im Urlaub aufzustehen, um mit Handtüchern die besten Strandliegen zu reservieren. Und, zugegeben: Häufig sieht man deutsche Touristen genau das tun und dann ungläubig schauen, wenn später trotzdem ein Fremder auf der Liege liegt. Tja, ein Handtuch ist eben nur ein Handtuch und keine Reservierung.

19 Klischees über deutsche Touristen

2. Fremde Köstlichkeiten? Fehlanzeige!

Wir Deutschen sind im Ausland nicht unbedingt dafür bekannt, gern kulinarische Experimente zu wagen. Am glücklichsten macht man uns angeblich mit einer Wurst, Kartoffelsalat und einem Schnitzel – und natürlich Bier (das hier sowieso am besten schmeckt). Ob das wirklich stimmt, lässt sich pauschal sicher nicht beantworten – allerdings hört man das Wort "Schnitzel" erstaunlich häufig im Ausland aus deutschen Mündern ...

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3. Sprechen Sie Deutsch?

Es wandelt sich zwar immer mehr, aber aus einer rein sprachlicher Perspektive ist es nicht einfach, in Deutschland Tourist zu sein – viele können nur in ihrer Muttersprache sprechen. Während das hier aber noch in Ordnung sein mag, ist es aber auffällig, dass Deutsche häufig auch im Ausland erwarten, dass man dort Deutsch verstehe – oder man doch zumindest eine Speisekarte auf Deutsch habe ...

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4. Vorbereitung ist alles

Regenschirm, Bauchtasche und Funktionsjacke (alleine das Wort schon!) – es gibt nichts, worauf der Deutsche im Urlaub nicht vorbereitet ist. So denken zumindest viele über uns, was zeigt, dass nicht alle Klischees unbedingt schlecht sein müssen. Wobei ein bisschen weniger Funktionalität und mehr Gelassenheit hin und wieder nicht schaden ...

19 Klischees über deutsche Touristen

5. Löcher am Strand

Gerade von Niederländern hört man immer wieder, dass es eine Eigenschaft gibt, die Deutsche zweifelsfrei als Deutsche identifiziert: Sie buddeln immer absurd tiefe Löcher an Stränden. Woher dieses Klischee kommt, wissen wir nicht – ob es stimmt, auch nicht. Schließlich gräbt doch jeder am Strand Löcher, oder?

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6. Die Sache mit den Sandalen

Natürlich muss auch dieses Klischee hier auftauchen: Socken + Sandalen = Deutscher im Urlaub! Mittlerweile dürfte sich dieses Vorurteil aber so weit rumgesprochen haben, dass Deutsche es versuchen tunlichst zu vermeiden. Trotzdem sieht man hin und wieder noch die ein oder andere Tennissocke, die sich in eine Sandale verirrt hat.

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7. Weltmeister im Beschweren

Wenig schmeichelhaft ist der Ruf als Beschwerdeweltmeister, der deutschen Touristen im Ausland vorauseilt. Egal ob im Hotel, Restaurant oder beim Shopping – wenn auch nur irgendetwas nicht stimmt, landet sofort eine schlechte Bewertung im Internet. Dadurch kann man allerdings sichergehen, dass gute Bewertungen tatsächlich aussagekräftig sind.

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8. Unter sich

Dass Deutsche keine Weltmeister in Sachen Smalltalk sind, ist ja kein Geheimnis. Gegenüber Fremden wirken wir oft sehr spröde und ablehnend – allerdings hört man auch immer wieder, dass wir wunderbare Gesprächspartner seien, wenn wir einmal auftauen. Dafür bleibt im Urlaub aber wenig Zeit, so dass es heißt, dass Deutsche nur unter sich blieben.

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9. Das Pausenbrot

Da wir vorhin schon über Vorbereitung gesprochen haben: Ein ziemlich gutes Indiz dafür, es mit einem deutschen Touristen zu tun zu haben, ist, ihm beim Rasten zuzuschauen. Setzt er sich hin, packt eine Brotbüchse mit sorgfältig geschmiertem und geschnittenen Brot aus? Tja, in den Augen der Welt hat er sich damit als Deutscher geoutet. 

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10. Sonnenbrand

Woher auch immer dieses Klischee kommen mag – aber Sonne und deutsche Touristen, das scheint sich nicht zu vertragen. Zumindest in den Augen der Welt, denn der klassische deutsche Tourist soll immer, wirklich immer einen Sonnenbrand haben. Um nicht aufzufallen, sollte man also vielleicht eine extra Packung Sonnencreme einpacken.

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11. Klatschen im Flugzeug

Gebt's zu: Das haben wir doch alle schonmal gemacht oder zumindest daran gedacht. Das ist auch eines der bekanntesten Klischees. 

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12. Online-Bewertungen

Das ist auch wieder so ein klassisches Klischee: Online-Bewertungen! Nach dem Urlaub werden erstmal Stunden vor dem PC verbracht, um jedes Hotel, jedes Restaurant und jeden Reiseleiter mit Sternen zu bewerten und ellenlange Texte zu schreiben. 

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13. All-Inclusive

Der typische deutsche Urlauber bucht natürlich alles All-Inclusive! Wie wir bereits oben schon erklärt haben, ist er hierbei sehr vorbereitet: Das Flugzeug, das Hotel und natürlich die Stadtführung sind mit allen Zusätzen und Luxus-Angeboten gebucht!

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14. Das Gewohnheitstier

Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier, das ist aber vor allem beim deutschen Urlauber auch der Fall! Zwar probiert er hin und wieder gerne mal neue Orte aus, meistens sind die Reiseziele aber dieselben in der Türkei und in Spanien und dabei wird natürlich wieder das gleiche Hotel gewählt. 

Dieses Bild zeigt eine Touristin in einer Funktionsjacke.

15. Die gute alte Funktionsjacke

Woran man die gut gerüsteten Deutschen ebenfalls sofort erkennt: An ihren super bunten, super funktionalen, aber eben auch super unstylishen Funktionsjacken. Die tragen Familien im Zweifel dann auch noch in einer einheitlichen Farbe, um nicht verloren zu gehen. Wäre im Wanderurlaub ja noch in Ordnung, doch die deutschen Modemuffel tragen die Teile leider auch beim hippen Städtetrip.

Dieses Bild zeigt Sonnencreme.

16. Sonnencreme-Sucht

Paradoxerweise scheint im Ausland nicht nur der Eindruck zu bestehen, die Deutschen seien ständig Sonnenbrand-geplagt, nein, man unterstellt uns auch eine Sonnencreme-Sucht. So scheint die Hälfte des deutschen Urlaubgepäcks aus den unterschiedlichsten Sorten Sunblocker zu bestehen, damit auch ja nichts schiefgehen kann. Tut es trotzdem, wenn man dem Sonnenbrand-Klischee Glauben schenken mag.

Dieses Bild zeigt Menschen, die in einer Schlange stehen.

17. Ordnung muss sein

Das deutsche Verständnis von Ordnung wird oftmals belächelt, insbesondere, da deutschen Touristen der Ruf nacheilt, dieses auch ins Ausland zu verlagern: Sie motzen, wenn sich jemand in ihrer Schlange vordrängelt, schimpfen, wenn jemand bei Rot über die Straße eilt – und vergessen, dass andere Länder eben andere Sitten haben. 

Dieses Bild zeigt eine Frau in Badebekleidung.

18. Der 'Wechselbikini'

Deutsche Frauen verreisen mit 18 Bikinis im Gepäck – für jeden Tag zwei. Ist der eine Bikini nämlich nass, braucht es ja einen Wechselbikini, damit man sich (selbst bei 30 Grad im Schatten) nicht 'verkühlt'. Tja, was sollen wir sagen? Schuldig!

Dieses Bild zeigt ein Glas Bier.

19. Ein Wort: Bier

Aber was ist und bleibt immer noch der todsicherste Weg, um einen deutschen Touri zu erkennen: das Bier in der Hand. Prost!