Es ist strengstens verboten diese Insel zu betreten

Dabei ist es ein tropisches Paradies

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North Sentinel Island A group of indigenous people, the Sentinelese, live on North Sentinel Island. Their population is estimated at between 50 and 400 individuals. They reject any contact with other people, and are among the last people to remain virtually untouched by modern civilization. The population faces the potential threats of infectious diseases which they have no immunity to, as well as violence from intruders. The Indian government has declared the entire island and its surrounding waters extending 3 nautical miles (5.6 kilometres) from the island to be an exclusion zone. At the 2011 census, the India surveyors counted 15 natives on the shore of the island. Ps- Earlier when I clicked this picture, didn't knew this Island being North Sentinel. Later when I was browsing on wikipedia about this Island noticed having a picture of a similar looking Island. Totally amazed.😃 . . . . . -------------------------- #naturephotography #northsentinelisland #andamanandnicobarislands #photography #nikon_photography #nikon_official #nikonindia #photographyshoutout3 #photogram #worldwidephotographers #photographers #igphotographers #indianphotographers #incredibalindia #photographylovers #instapic #instapicoftheday #indianphotography #Indianphotographyclub #createandcapture #indiaclicks #photographers_of_india #oph. #streetphotographyindia #dslrofficial #ClickIG #official_photography_hub --------------------------

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Es gibt auf dieser Welt kaum noch einen Ort, der nicht vermessen, untersucht und besucht wurde. Selbst an Orte wie den Nordpol oder oben auf den Mount Everest kommt man mit einem Schiff oder per Helikopter. Es scheint, als gebe es auf dieser Erde nichts mehr zu entdecken. Von fast allem gibt es Fotos, Satellitenaufnahmen oder Videos. Doch eine Insel, die direkt vor Indien liegt, sträubt sich beharrlich entdeckt zu werden.

Warum sie als gefährlichste Insel der Welt gilt und es illegal ist, sie zu besuchen, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Auf der North Sentinel Island im Indischen Ozean leben Menschen, die als Sentinelesen bekannt sind. Wobei bekannt das falsche Wort ist, denn niemand hat wirklich Kontakt mit ihnen. Auf der rund 1200 Kilometer großen Insel wurden erstmals im Jahr 1771 Anzeichen für Leben gefunden. Die Bewohner sind wahrscheinlich vor 60.000 Jahren aus Afrika auf die Insel ausgewandert. 1867 haben Inder die Insel unfreiwillig betreten, als sie mit ihrem Schiff an einem Riff hängenblieben. Ihr Besuch auf der Insel war jedoch nur von kurzer Dauer, da sie von den Einheimischen angegriffen wurden. Nur knapp entflohen sie dem indigenen Volk.

Einige Jahre später wurden laut Historic Mysteries sechs Inselbewohner von dem britischen Entdecker Vidal Portman von der Insel verschleppt. Zwei von ihnen starben nach kurzer Zeit durch Infektionen, die restlichen vier wurden mit Geschenken wieder zurück auf die Insel gebracht. 

Mehrere andere Schiffsunglücke nahmen ein ähnliches Ende. Ein Filmteam, das die Doku "Man in Search of Men" gedreht hat, wollte die Inselbewohner miteinbeziehen. Sie machte ihnen Geschenke, um sie wohl gesinnt zu stimmen. Die Geschenke, darunter ein lebendiges Schwein, wurden mit Speeren angegriffen und alle verbuddelt. Die Crew wurde mit Pfeilen und Speeren von der Insel gejagt.

Was die indische Regierung daraufhin beschließt und ein Video über die Insel auf der nächsten Seite.

Anfang der 90er hat ein Anthropologe es dennoch geschafft mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. TN Pandit ist mehrmals zu der Insel gefahren, bis er 1991 tatsächlich mit den Bewohnern interagieren konnte. Sie nahmen seine Geschenke, Kokosnüsse, an und sahen sich sogar in seinem Boot um. Da die Sprache sich aber sehr unterschied, konnte kein wirklicher Austausch stattfinden. 

Die indische Regierung hat bis Mitte der 90er versucht eine Verbindung mit dem Inselvolk aufzubauen, indem sie ihnen immer wieder Kokosnüsse und andere Geschenke auf der Insel zurückließen. Doch nachdem diese Versuche nicht fruchteten, beschlossen sie, die Insel zu einem Sperrgebiet zu erklären und die Sentinelesen ihrem Leben zu überlassen. Auch weil jeder Kontakt mit Außenseitern die Sentinelesen umbringen könnte, da sie keine Immunität gegen viele unserer Krankheiten aufgebaut haben. Seitdem darf niemand näher als drei Meilen an die Insel heranfahren.

Als 2004 der große Tsunami Asien in Mitleidenschaft zog, flog ein Hubschrauber über die Insel, um zu sehen wie es den Bewohnern geht. Allerdings wurde der Hubschrauber mit Pfeilen beschossen, sodass sie unverrichteter Dinge wieder abzogen.

Zwei Jahre später sind zwei Fischer zu nahe an die Insel herangefahren und wurden ermordet.

Die Sentinelesen haben klar gestellt, dass sie ihr Leben weiterhin in Isolation leben und ihre Kultur in ursprünglicher Form behalten möchten. Diesen Wunsch sollten wir respektieren.