Namibia: Afrika für Einsteiger

- und eine Reise mit unvergesslichen Erlebnissen.

Namibia: Afrika für Einsteiger

Der Staat im südwestlichen Afrika besitzt eine artenreiche Tierwelt, die du dort ganz nah bestaunen kannst. Namibia ist ein karges Land, eine endlos dahinziehende Trockensavanne; auf den Straßen herrscht kaum Verkehr und die Strecken sind lang - eine menschenleere Weite, die es woanders in der Form nicht gibt. Dennoch hat das Land einiges zu bieten und ist alles andere als 'karg': 

Namibia: Afrika für Einsteiger

1. Windhoek: Startpunkt jeder Namibia-Rundreise

In der "windigen Ecke" weht eine angenehme, aber auch raue Brise, sodass die warmen Temperaturen der Stadt gut zu ertragen sind. Der Einfluss der deutschen Kolonie ist stark spürbar und an fast jeder Straßenecke wird man mit der deutschen Sprache konfrontiert, was einen Aufenthalt natürlich enorm erleichtert. Auch in den Seitenstraßen spiegelt sich das tägliche Geschehen der Stadt wider.

Namibia: Afrika für Einsteiger

2. Katatura: Das Armenviertel Windhoeks

Die schwarze Bevölkerung sollte aus dem Stadtzentrum verbannt werden, weshalb man sie in den 1960er-Jahren im nördlichen Teil des Stadtzentrums ansiedelte - inzwischen ist das Armenviertel gewachsen und näher ans Zentrum gerückt.

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3. Wildtiere beobachten im Etosha Nationalpark

Der Nationalpark ist das Highlight in Namibia und umfasst eine Fläche von 22.270 Quadratkilometer. Die Trockenzeit ist von Mai bis Oktober und in diesem Zeitraum kommen die Tiere täglich zur Wasserstelle, um zu trinken. Sobald aber die Regenzeit einsetzt, verlassen sie die Gebiete rund um die Wasserstellen - während dieser Zeit brauchen die Besucher mehr Glück, um Tiere zu beobachten.

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4. Üppige Vegetation im Norden von Namibia genießen

Das grüne Kuene-Flusstal steht im Kontrast zu den weiten und trockenen Teilen Namibias. Die Affenbrotbäume und Palmen erstrecken sich durch die Landschaft - dennoch ist das Baden nicht empfehlenswert, da sich in den Gewässern Krokodile herumtreiben, die nicht leicht zu erkennen sind.

5. Twyfelfontein: Das erstes Weltkulturerbe in Namibia

Das Twyfelfontein-Tal ist eine Art Kunstausstellung unter freiem Himmel -  und in den steinigen Hängen finden sich Felsmalereien wieder, die meistens noch sehr gut erhalten sind. Es gibt einen eigens angelegten Wanderweg, wodurch die Besucher die Kunstwerke betrachten können. Im Jahr 2007 erklärte UNESCO die Malereien als Weltkulturerbe. 

6. Swakopmund: Zwischen Wüste und Meer

Die Küstenstadt Swakopmund zeichnet sich auch durch den deutschen Einfluss aus. Viele der Gebäude dokumentieren die deutsche Vergangenheit und die Wassertemperaturen bewegen sich immer in einem Rahmen um die 20 Grad. Die Namib Wüste bildetet den Kontrast zum Meer und grenzt im Norden sowie Osten an das Stadtgebiet.

7. Walvis Bay: Ein Paradies für Vögel und Fische

Die Zugvögel und die Lagune sind die Attraktionen der Küstenstadt Walvis Bay, die nur 40 Kilometer südlich von Swakopmund liegt. Vom Katamaran aus sind auch Robben zu beobachten, die sich dort in der Sonne aalen. Als Zentrum der Fischerindustrie bietet die Stadt ansonsten keine Sehenswürdigkeiten.

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8. Kameldornbäume im Deadvlei: Das beliebteste Fotomotiv von Namibia

Die orangefarbenen Dünen der Wüste erscheinen in unterschiedlichen Farbtönen - je nach Sonneneinstrahlung. Die vertrockneten Bäume im Deadvlei sind zwischen 500 und 900 Jahre alt - und gehören zu den beliebtesten Fotomotiven.  

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9. Wandern im zweitgrößten Canyon der Welt

Der Fish River Canyon ist bis zu 27 Kilometer breit und bis zu 550 Meter tief. Aufgrund seiner Länge von 161 Kilometern ist er der zweitgrößte Canyon der Welt - nach dem Grand Canyon in den USA. Es führen zwei Wanderrouten durch den Park, die bis zu vier bis fünf Tage Zeit in Anspruch nehmen.