5 Naturwunder in Indonesien

Kennst du sie?

5 Naturwunder in Indonesien

Indonesiens Naturschönheit erstreckt sich auf mehr als 1,9 Millionen Quadratkilometern vom Indischen Ozean bis zum Pazifik. Vulkane erheben sich über den üppigen Dschungel, die Unterwasserwelt präsentiert sich mit kristallklaren Weiten und die Tierwelt beinhaltet eine Vielzahl an Lebewesen wie Elefanten, Orang-Utans und Tiger. Die Bevölkerung setzt sich aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen zusammen, die alle verschiedene Sprachen sprechen, sich aber trotzdem untereinander verständigen können.

Welche faszinierenden Orte erwarten dich in Indonesien?

Komodo-Nationalpark

Aufgrund der kargen Landschaft unterscheidet sich Komodo von anderen grünen indonesischen Inseln. Dennoch ist die Insel berühmt für ihre Komodo-Waranen, denn die Echsen sollen schon zur Zeit der Dinosaurier gelebt haben und sind zudem extrem gefährlich. Der Park wurde ursprünglich gegründet, um die Komodo-Waranen vorm Aussterben zu bewahren; heute gilt er aber auch der Erhaltung der Flora und Fauna. Aber auch bei Tauchern ist der Park aufgrund der Artenvielfalt sehr beliebt.

Tanjung Puting Nationalpark

Der Nationalpark befindet sich im Süden der Insel Borneo und besteht aus zwei Wildreservaten, die zusammen eine Größe von 4,150 Quadratkilometer haben. Hier leben die Orang-Utans in freier Wildbahn und verstecken sich in den hohen Baumwipfeln. Die Touristen können den Park nur mit einem Guide und auf Booten erkunden, die an den grünen Holzhäusern am Ufer vorbeiziehen. 

Welche Naturwunder gibt es noch?

Raja Ampat 

In der Nähe der nordwestlichen Spitze der weit abgelegenen Insel Papua liegen die verstreuten Gewässer von Raja Ampat, die die größte Vielfalt an Meereslebewesen beherbergen. So sind dort die meisten Steinkorallenarten der Erde vorzufinden. 35 Inseln sind tatsächlich noch bewohnt, andere wirken ausgestorben - mithilfe der angebotenen Bootstouren lassen sich die Inseln am besten erkunden.

Bromo

Bromo ist ein Stratovulkan auf der indonesischen Insel Java. Dieser Vulkan ist noch aktiv und bei einem Ausbruch im Jahr 2004 starben zwei Menschen. Dennoch wird auch heute noch ein Fest am Vulkan abgehalten, bei dem während einer nächtlichen Prozession zum Gipfel Tiere, Früchte und Reis geopfert werden - im 15. Jahrhundert waren es noch Kinder.

Welches Naturwunder versteckt sich hinter Nummer 5?

Tobasee

Dieser 27 Kilometer breite See erstreckt sich im Norden der indonesischen Insel Sumatra in der Provinz Sumatra Utara. Er liegt in einem vulkanisch-tektonischen Kesseleinbruch, der aufgrund der geringen Nährstoffe eine artenarme Fischfauna aufweist. Die Straßen eignen sich besonders gut für Radfahrer, die eine Auszeit von anderen Teilen Indonesiens brauchen.