Das sind die meistgenutzten Passwörter der Deutschen

Ein abenteuerliches Ranking

Das sind die meistgenutzten Passwörter der Deutschen

Land der Dichter und Denker? Wenn man sich die Ergebnisse einer Studie des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik anschaut, kann man das leicht anzweifeln. Durch über 30 frei zugängliche Datenlecks konnten die Forscher aus über einer Milliarde Datensätzen die am häufigsten verwendeten Passwörter erkennen. Aus rund 30 Millionen Nutzerkonten bei .de-Adressen ließ sich das auch gezielt auf deutsche Nutzer feststellen - und die Kinnladen der Wissenschaftler nach unten klappen lassen. Wir stellen euch die neun häufigsten Passwörter der Deutschen auf den nächsten Seiten vor!

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Das sind die meistgenutzten Passwörter der Deutschen

Platz neun: hallo1

Es ist schon einmal gut, dass es sich hier um eine Buchstaben-Zahlen-Kombination handelt. Allerdings ist weder mit "hallo" noch mit der 1 wirklich ein sicheres Passwort gewonnen. Für die ganz Unkreativen gibt es die Möglichkeit, Passwortgeneratoren zu Rate zu ziehen. Die erstellen sichere Passwörter und können sie in Kombination mit einem digitalen Schlüsselbund auch sicher abspeichern.

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Platz acht: "schatz"

Ob es als Kosename romantisch oder kitschig und klischeehaft ist, sei an dieser Stelle nicht bewertet. Dass "schatz" jedoch nicht als Passwort taugt, sollte jedem klar sein. 

Wesentlicher Bestandteil der Passwortsicherheit ist auch, dass man kein Passwort mehrmals verwendet. Um die Übersicht zu behalten, sei auch hier wieder auf Passwortmanager verwiesen.

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Platz sieben: "arschloch"

Nunja. Mit wüsten Beleidigungen kann man sich zwar Luft verschaffen, aber als Passwörter taugen sie nur selten. Zum einen sind sie viel zu häufig im Sprachgebrauch und damit leicht knackbar, und zum anderen bringt man sich damit in die Position, sie möglicherweise mehrmals pro Tag tippen zu müssen ...

Das sind die meistgenutzten Passwörter der Deutschen

Platz sechs: "qwertz"

Ganz kreativ. Eigentlich sollte jeder selbst auf die Idee kommen, dass die ersten sechs Buchstaben auf der Tastatur kein geeignetes Passwort für sensible Daten sind. Dennoch hat es diese Buchstabenkombination auf den sechsten Platz der häufigsten Passwörter der Deutschen geschafft. Immerhin, mit sechs Zeichen entspricht es wenigstens einem Sicherheitsmerkmal.

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Platz fünf: "passwort1"

Wieder muss man zugute halten: Mehr als sechs Zeichen und eine Zahl. Aber ein wichtiger Punkt der Passwortsicherheit wurde auch hier vergessen: Das Passwort sollte nicht durch einfaches Ausprobieren zu erraten sein. Insgesamt ist es ratsam, Passwörter so zu gestalten, dass sie lediglich Zeichenfolgen sind und keine "echten" Wörter.

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Platz vier: "schalke04"

Ja, für den Lieblingsverein kann das Herz schon mal hoch schlagen. Ein gutes Passwort macht dieser allerdings nicht aus - viel zu hoch ist die Wahrscheinlichkeit, es einfach zu erraten. Verwunderlich und interessant ist allerdings, dass Schalke der einzige Verein ist, der unter den häufigsten Passwörtern der Deutschen auftaucht.

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Platz drei: "hallo123"

Immerhin: drei Zahlen! Trotzdem ist "hallo123" alles andere als ein sicheres Passwort. Außerdem zeigt es deutlich, wie egal einem seine virtuellen Daten sind. Höchstwahrscheinlich ist es deshalb eine beliebte Kombination, weil das nervige Anmeldeformular unbedingt mehrere Zahlen gefordert hat. Auch ist es fraglich, dass jemand mit diesem Passwort es wirklich regelmäßig ändert, wie Experten es empfehlen.

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Platz zwei: "passwort"

Fraglos dürfte das das erste Passwort sein, dass man eingibt, wenn man eines erraten will. Es ist also nicht nur unkreativ, sondern auch hochgradig unsicher. Man kann es damit vergleichen, seinen Hund "Hund" zu nennen - oder, noch deutlicher, sein Baby "Baby". Das klingt seltsam? Ja, zu recht. 

Das sind die meistgenutzten Passwörter der Deutschen

Platz eins: "hallo"

Es stimmt tatsächlich. Das häufigste Passwort der Deutschen ist "hallo". Ernsthaft. Nicht nur, dass es ein übliches Gebrauchswort und zu kurz ist, hat es auch keine Zahlen und ... es ist einfach kein gutes Passwort.

Wer sich übrigens unsicher ist, ob der eigene E-Mailaccount bereits zum Opfer von Hackern geworden ist, kann diesen hier gratis und sicher überprüfen.