Das sind die hässlichsten Städte Deutschlands

Sie schneiden nicht gut ab

Das sind die hässlichsten Städte Deutschlands

Was macht eine schöne Stadt aus? Das typisch schöne Bild einer Traumstadt ist von vielen Grünflächen, Parks, einer schönen Altstadt, Wasser (Seen, Flüsse, Meer) und vielen Freizeitangeboten gezeichnet. Leider gibt es in Deutschland nicht nur hübsche, romantische Städte wie beispielsweise Heidelberg oder Nürnberg, sondern auch genau das Gegenteil.

Die Meinungen, welche denn nun die hässlichste Stadt Deutschlands sei, gehen zwar auseinander. Aber in diversen Foren und Rankings werden immer wieder die gleichen Übeltäter genannt. Daher stellen wir euch auf den nächsten Seiten die hässlichsten Städte vor und verraten, warum sie ihren Titel verdient haben. 

Los geht es auf der nächsten Seite!

Das sind die hässlichsten Städte Deutschlands

Platz 19: Karlsruhe

Von zahlreichen Baustellen geziert, bietet Karlsruhe seinem Betrachter nicht unbedingt den schönsten Anblick. Kein Wunder also, dass die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs es immer wieder in die wenig schmeichelhafte Rankings wie dieses schafft. 

Das sind die hässlichsten Städte Deutschlands

Platz 18: Wuppertal

Wuppertal ist nicht nur eine der regenreichsten Städte des Landes, sie verfügt auch über eine "Schwebebahn", die ein wenig aussieht, als habe sie ihre besten Tage schon hinter sich. Abgerundet durch ein paar Bauruinen ist Wuppertal also wirklich nicht die schönste Stadt, die man in Deutschland besuchen kann. 

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Platz 17: Bitterfeld

Bitterfeld ist ein Zentrum der chemischen Industrie und galt zu DDR-Zeiten noch als dreckigste Stadt Europas. Zeitweise lag, der maroden Ausstattung und daraus resultierenden Umweltverschmutzung geschuldet, sogar eine wenig ansehnliche graubraungrünliche Lasur über Landschaft und Gebäuden. 

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Platz 16: Hanau

Hanau wurde im Zweiten Weltkrieg innerhalb kürzester Zeit von britischen Bombern zerstört. Nur etwa 10 000 Menschen blieben ihrer Heimat treu und traten den Wiederaufbau an, der in den Augen der Öffentlichkeit nicht unbedingt gelungen ist. An das schöne alte Hanau, so heißt es immer, kommt die neue hässlichere Version nicht heran. 

Platz 15: Eisenhüttenstadt

Der Name sagt eigentlich schon alles: Das brandenburgische Eisenhüttenstadt war einst eine sozialistische Wohnstadt für das Eisenhüttenkombinat Ost. Manche finden's charmant, die meisten aber irgendwie nicht so. 

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Platz 14: Wolfsburg

Wolfsburg ist eigentlich nur als Autostadt bekannt. Das ist wohl auch die einzige Assoziation, die einem bei dieser Stadt in den Sinn kommt. Ansonsten hat Wolfsburg nämlich nur wenig zu bieten. Gezeichnet von viel Industrie und grauen Gebäuden, ist der Wohlfühlfaktor gleich Null. Alle Attraktionen der Stadt haben mit Autos zu tun, d.h. für andere Interessen ist kaum Platz. 

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Platz 13: Duisburg

Für manche hat Duisburg den typischen Ruhrgebiets-Charme, für andere ist sie eine der hässlichsten Städte Deutschlands. Die Stadt ist von Industrie geprägt und daher ist die Kulisse von Fabriken, Stahl- und Bergwerken gekennzeichnet. Auch die Lebensqualität wird von den Bewohnern als relativ gering bewertet und viele junge Leute zieht es von dort weg. Auch wenn mit der Universität Duisburg-Essen Studenten in die Stadt gelockt werden sollen, pendeln viele von anderen Städten zur Uni. 

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Platz 12: Heilbronn

Heilbronn fehlt es an einem Image. Zwar gibt es einige schöne Gebäude, aber die Innenstadt ist zum Großteil trist und bietet wenig interessante Geschäfte. Für viele ist Heilbronn nur das Tor zu Stuttgart. Außerdem tauch die Stadt immer wieder in Umfragen zur gefährlichsten Stadt Deutschlands auf. 

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Platz 11: Ludwigshafen

Ludwigshafen ist immer ganz weit oben dabei, wenn es um die hässlichsten Städte Deutschlands geht. Im Grunde besteht die Stadt einzig und allein aus dem BASF-Werk. Dementsprechend ist das Stadtbild durch Industrie gezeichnet. Daneben gibt es graue Plattenbauten und keine attraktive Innenstadt. In der Umgebung wird auch gerne gesagt, dass Ludwigshafen nur Brücken hat, damit die Einwohner nach Mannheim flüchten können. Da selbst Einheimische zugeben, dass die Stadt hässlich sei, hat sie den Titel auf jeden Fall verdient.

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Platz 10: Leipzig

Gefeiert als große Musiker- und Dichterstadt hat das Stadtbild leider nur wenig zu bieten. Enge verstopfte Straßen, Plattenbauten, jede Menge Beton und nicht mal im Zoo wirklich viel Grün. 

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Platz 9: Frankfurt am Main

Es ist die Stadt der Börse und der Hochhäuser. Obwohl manche Frankfurt das "Kleine New York" nennen, sind sich die meisten aber einig, dass sie die Stadt einfach nur hässlich und trist finden und lieber nicht dort wohnen wollen würden. 

Platz 8: Gießen

Selbst das Stadttheater von Gießen wirkt von außen wenig einladend. Die mittelhessische Universitätsstadt ist mit ihren 88.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt im Bundesland und genießt Sonderstatus. Wegen ihrer zentralen Lage ist Gießen ein großer Verkehrsknotenpunkt und erstickt jeden Tag im Autochaos. 

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Platz 7: Salzgitter 

Die verhältnismäßig kleine Stadt in Niedersachsen ist in erster Linie eine Industriestadt. Dort ist der Sitz einer der größten Stahlkonzerne Deutschlands der  Salzgitter AG. Aber auch VW und Bosch haben dort Standorte. 

Ausschließlich der See in Salzgitter soll es dort halbwegs erträglich machen...

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Platz 6: Dortmund

Klar, wir wollen der Borussia jetzt an dieser Stelle nicht wehtun, aber es gibt wirklich sehr viel schönere Städte. Sie gilt als eine der größten Industriemetropolen in Nordrhein-Westfalen und einer der bedeutendsten Wissenschafts- und Hochtechnologie-Standorte, doch das steigert die Schönheit der Stadt und die Lebensqualität vor Ort nicht zwingend. 

Platz 5: Cloppenburg

Auch Cloppenburg war ganz weit oben im Wettstreit um die hässlichste Stadt in Deutschland. Ein Luftangriff im April 1945 sorgte für schwere Zerstörungen an über 150 Gebäuden der Stadt, die leider nicht so schön wieder aufgebaut werden konnten, wie sie einmal waren. 

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Platz 4: Bremerhaven

Selbst im Sommer bei strahlendem Sonnenschein macht die Stadt nur an sehr wenigen Touristen-Hotspots eine recht gute Figur. 

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Platz 3: Wiesbaden

Den dritten Platz auf unserem Treppchen hat sich Wiesbaden ergattert. Die Landeshauptstadt von Hessen hat zwar einen hübschen historischen Ortskern und gehört zu den wohlhabendsten Städten, mit viel mehr kann sie jedoch nicht punkten. 

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Platz 2: Fürth

Durch Fürth führte die erste deutsche Eisenbahnstrecke: Die Ludwigseisenbahn nach Nürnberg. Sie ist eine der drei Metropolen in Bayern. Vor allem die Spielwarenindustrie ist in Fürth ein großer Wirtschaftsfaktor. Dennoch ist die 63,36 km² große Stadt eher weniger etwas fürs Auge. 

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Platz 1: Neumünster

Hier haben die Anwohner wohl schon aufgehört, ihren wahren Wohnort anzugeben und sagen nur noch, dass sie aus der Nähe von Hamburg kommen. Dazu muss man vermutlich nicht mehr viel hinzufügen.

Aber wahrscheinlich hat jede Stadt ihre hellen und dunklen Seiten und es kommt ganz darauf an, wo man seine Zeit verbringt.