Zwölf Kulturschocks, die Dich beim Reisen erwarten

Andere Länder, andere Sitten

Zwölf Kulturschocks, die Dich beim Reisen erwarten

Wer Spaß daran hat, neue Gegenden und fremde Kulturen zu entdecken, der weiß: Der Spruch "Andere Länder, andere Sitten" ist durch und durch wahr. Denn vieles, was für uns hier selbstverständlich ist, kann woanders völlig anders aufgefasst werden und gilt als alles andere als normal. 

Auf den nächsten Seiten findet ihr zwölf Kulturschocks, die ihr in anderen Ländern erleben werdet – und die zeigen, dass jede Reise gut vorbereitet sein will.

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Zwölf Kulturschocks, die Dich beim Reisen erwarten

1. Trinkgeld in den USA

Auch in Deutschland ist es nicht unüblich, Trinkgeld zu geben. Aber in den Vereinigten Staaten sollte man wirklich nie darauf verzichten, mindestens 15% Trinkgeld zu geben – und zwar für fast alles. Dieser Kulturzug hat einen einfachen Grund: In vielen Jobs macht das Trinkgeld einen großen Teil des Gehalts aus. Geizige Gäste bedeuten also schlichtweg weniger Geld im Monat.

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2. Begrüßungsessen in Südafrika

Klar, wenn man eine fremde Gegend besucht, will man so freundlich und respektvoll wie möglich sein. Das gilt auch umgekehrt für besonders gastfreundliche Regionen. Wer zum Beispiel Dörfer oder Townships in Südafrika besucht, bekommt zur Begrüßung häufig eine örtliche Delikatesse angeboten – und das können Insekten, Tierorgane oder anderes sein. Das Problem: Wenn man das Essen ablehnt, wird das als sehr unhöflich und respektlos verstanden. Also Augen zu und durch.

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3. Höflichkeit beim Essen in China

Jeder hat von seinen Eltern schon einmal den Satz gehört "Iss Deinen Teller auf, damit die Sonne scheint!" Wer in Europa seinen Teller leert, gibt damit zu verstehen, dass es ihm geschmeckt hat. In vielen asiatischen Ländern, insbesondere China, kann das aber auch schnell als unhöflich verstanden werden. Denn wer alles aufisst, gibt dort zu verstehen: "Ich habe noch mehr Hunger." Das kann als beleidigend aufgefasst werden – oder man bekommt wortlos noch eine Portion.

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4. Smartphones in Japan

Kaum ein Land steht für den technischen Fortschritt wie Japan. Aber eines wird als komplett unhöflich empfunden: Klingelnde Smartphones und telefonierende Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Häufig gibt es sogar Durchsagen, die die Fahrgäste auffordern, die Telefone auf lautlos zu stellen. Insgesamt gilt es als unfreundlich, in der Öffentlichkeit zu telefonieren. Eigentlich gar keine so schlechte Sitte ...

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5. Zugfahren in Indien

Wenn Europäer zum ersten Mal in Indien mit dem Zug fahren, dürften sie völlig überfordert sein. Denn hier heißt es nicht, dass die Leute erst geordnet aussteigen können und anschließend gesittet eingestiegen wird. Da gemeinhin viele Menschen in den Zug wollen, gilt hier "Keine Rücksicht auf Verluste"!

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6. Körperliche Distanz

Gerade für uns Deutsche dürfte das ein heikles Thema sein: Wir empfinden es schnell als sehr unangenehm und unhöflich, wenn uns unser Gesprächspartner körperlich zu nahe kommt. Aber das ist nicht überall so: In Mexiko zum Beispiel spielt diese körperliche Distanz kaum eine Rolle – zumindest muss man damit rechnen, dass die Gesprächspartner einem sehr nahe kommen.

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7. Britische Pub-Kultur

Auch wir Deutschen lieben unsere Kneipen, das steht außer Frage. Dennoch kann ein besuch in Großbritannien schnell in einem Kulturschock enden. Denn die Pubs sind dort von zentraler Bedeutung für das öffentliche Leben, so dass sich abends ganze Menschentrauben bis auf die Straße vor die Pubs ausbreiten.

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8. Begrüßungen in Frankreich

Wir hatten vorhin ja bereits festgestellt, dass wir Deutschen es nicht so mit öffentlicher Nähe haben. Vielen dürfte es also etwas unangenehm vorkommen, dass man in Frankreich beispielsweise um die Wangenküsse zur Begrüßung nicht herum kommt. Das nicht zu tun entspricht in etwa der Verweigerung eines Handschlags hier bei uns.

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9. In der Schlange stehen

Und noch einmal ein Ausflug auf die britische Inseln: Besonders stolz sind die Briten darauf, so gut wie kaum eine andere Nation in Schlangen stehen zu können. Und tatsächlich bilden sich hier überall schnell Schlangen, in denen niemand drängelt oder sich aufregt. Denn wer das tut, macht sich schnell Feinde und wird auch sofort als Ausländer enttarnt.

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10. Roboterkamele

Ok, zugegeben: Roboterkamele gibt es vermutlich noch nicht. Aber in den Staaten der Arabischen Halbinsel spielen Traditionen noch eine große Rolle. Und eine große Tradition ist, beispielsweise in Oman, das Kamelrennen. Um dennoch den technologischen Fortschritt nicht außer Acht zu lassen (und aus Sicherheitsgründen), finden diese mittlerweile aber mit Roboter-Reitern statt.

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11. Pizza in den USA

Was wahrscheinlich jedem Europäer, der auf Besuch in den Vereinigten Staaten ist, sofort auffallen wird: Die Portionsgrößen unterscheiden sich zum Teil massiv von dem, was wir gewohnt sind. Häufig kommt es daher vor, dass Europäer zum Beispiel eine große Pizza bestellen und dabei vergessen, dass hier eine Pizza für eine Person gedacht ist – in den USA aber für eine ganze Gruppe. 

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12. Ohrstöpsel nicht vergessen

Im öffentlichen Leben spielt Religion in Deutschland keine besonders große Rolle. Ganz anders aber zum Beispiel in der Türkei. Hier sollte man mit Stöpseln in den Ohren schlafen, denn auch nachts um drei hört man von den Moscheen und aus Lautsprechern den Ruf an die Muslime für ihr Nachtgebet.