Dieser Künstler schaut in unsere Träume

Und das ist nicht immer beruhigend

Auf dem obigen Bild ist der polnische Künstler Zdzisław Beksiński zu sehen, der zu seinen Lebzeiten die Kunstwelt ziemlich durcheinander wirbelte. Zunächst beschäftigte er sich mit schwarz-weiß-Fotografie, ging aber schon bald dazu über sich mit mystischen und auch mysteriösen Motiven zu beschäftigen. Er selbst gab seinen Bildern nie Namen, und wenn man sie sich anschaut, versteht man auch warum: Er zeichnete Albtraumwelten, die sich jeder Bezeichnung zu entziehen scheinen.

Auf den nächsten Seiten findet ihr eine Auswahl der Meisterwerke von Beksiński, der leider mit 76 Jahren 2005 in Warschau verstarb.

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Seinen ersten Erfolg mit einer Ausstellung hatte Beksiński 1964 mit einer Ausstellung von 30 Bildern in Warschau.

Bei vielen seiner Künstlerkollegen der Avantgarde fiel er zunächst durch. Er wurde als Renegat, also Abtrünnigen, bezeichnet.

Erst in den 1980er Jahren konnte er auch außerhalb Polens große Erfolge feiern.

Am 21. Februar 2005 wurde Beksiński von einem 19-Jährigen ermordet, der für ihn arbeitete - weil Beksiński ihm einen kleinen Geldbetrag nicht leihen wollte.

2006 wurde der Mörder schließlich verurteilt und musste eine 25-jährige Haftstrafe antreten.

Sein gesamtes künstlerisches Werk und sein ganzes Vermögen vermachte er testamentarisch dem Historischen Museum in Sanok, seiner Geburtsstadt.