Mysteriöse Ort, die jeder gerne sehen würde – doch sie sind illegal

Warum das so ist, erfahrt ihr hier

Mysteriöse Ort, die jeder gerne sehen würde – doch sie sind illegal

Es gibt wunderschöne, abenteuerliche oder geheimnisvolle Orte, die eigentlich sofort auf unserer Reiseliste stehen würden und die uns sehr neugierig machen, wäre da nicht das kleine Problem, dass sie nicht betreten werden dürfen.

Manche der Orte darf man nur mit einer speziellen Einladung besuchen, andere nur mit einer staatlichen Genehmigung und wieder andere gar nicht.

Trotzdem reizt uns das Verbotene, deswegen stellen wir euch hier einige der Orte vor und den Grund, warum sie nicht betreten werden dürfen.

Blättert euch durch die nächsten Seiten und genießt das Mysterium.

Mysteriöse Ort, die jeder gerne sehen würde – doch sie sind illegal

Area 51 (Nevada, USA)

Fangen wir mit einem relativ berühmten Ort an, der häufig in Filmen und Serien vorkommt: Die Area 51. Obwohl sie so oft in den Medien thematisiert wird, weiß niemand so genau, was da vor sich geht. Es handelt sich um ein militärisches Sperrgebiet der United States Air Force. Angeblich wird die Area 51 für die Entwicklung und Testung neuer Flugzeuge genutzt, doch um das Gebiet ranken viele Mythen, die die Air Force weder bestätigen noch dementieren will. Vor allem bei UFO- und Verschwörungstheorien spielt dieser Ort eine große Rolle. Was es damit auf sich hat, werden wir wohl nie erfahren.

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Bohemian Grove (Monte Rio, USA)

Ein weiterer, höchst exklusiver Ort in Amerika, der nur von ausgewählten Mitgliedern des Bohemian Club betreten werden darf. Die Mitglieder gehören der (meist amerikanischen) Elite aus Medien, Politik und Wirtschaft an und trifft sich dort seit 1899 jedes Jahr zu einer zweiwöchigen Tagung. Um Mitglied zu werden, müssen mindestens zwei Mitglieder einen vorschlagen, zudem liegen die Wartezeiten bei 15-20 Jahren. Wenn man angenommen wird, zahlt man 25.000 Dollar Eintrittsgebühr plus jährliche Beiträge. Was bei dieser Tagung genau stattfindet, ist Thema vieler Verschwörungstheorien. Manche meinen, hier werden heimlich Pläne erstellt, wie die Welt regiert werden soll, während wieder andere denken, dass hier heidnische und satanische Rituale stattfinden, bei denen unter anderem Kinder geopfert werden sollen.

Mysteriöse Ort, die jeder gerne sehen würde – doch sie sind illegal

Surtsey (Island)

Diese Insel entstand erst 1963 durch einen Vulkanausbruch etwa 30 Kilometer vor der isländischen Küste. Natürlich interessiert es uns brennend, wie so eine komplett neu geformte Insel aussieht, doch da Wissenschaftler ein noch größeres Interesse daran haben, dürfen wir Normalsterblichen sie nicht besuchen. Die Vulkaninsel steht unter strengem Naturschutz und darf nur von Wissenschaftlern zu Forschungszwecken betreten werden.

Kapelle von St. Maria von Zion (Aksum, Äthiopien)

Diese mysteriöse Kirche ist die älteste der Äthiopisch-orthodoxen Kirche, sie wurde vermutlich im 4. Jahrhundert. Da die Kirche zweimal vollständig zerstört wurde, stammt der heutige Bau von 1950. Doch nicht die Kirche selbst, sondern die Kapelle neben ihr ist interessant. Denn während die Kirche für die Öffentlichkeit offen ist, darf die Kapelle nur von einem Wächter betreten werden. Denn in ihr soll sich die originale Bundeslade befinden. Niemand darf sie außer dem Wächter unverhüllt zu Gesicht bekommen, deswegen lässt sich dies nur schwer beweisen. Allerdings hat der Armenier Dimotheos sie 1868 angeblich gesehen und gemeint, dass sie nicht den Überlieferungen entspräche und vermutlich im 14. Jahrhundert in Indien angefertigt wurde.

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Höhle von Lascaux (Dordogne, Frankreich)

Diese mit Malereien überzogene Höhle wurde 1940 von vier jungen Männern entdeckt. Schon am nächsten Tag kam der Prähistoriker Heri Breuil und bestätigte, dass diese Höhlengemälde sehr alt sein müssen. Laut ihm stammen sie aus dem Périgordien (ca 36.000-19.oo v. Chr.).

In den folgenden Jahren wurden Grabungen durchgeführt bei denen noch weitere Artefakte, wie verzierte Speerspitzen entdeckt wurden. Ab 1948 durfte die Höhle öffentlich besichtigt werden. Sie erfreute sich großer Beliebtheit, doch die etwa 1200 Besucher am Tag beschädigten die Höhle maßgeblich. Um ihren Verlust nicht zu riskieren, darf seit 1963 niemand mehr diese Höhle betreten. Somit werden wir diese beeindruckenden, uralten Gemälde wohl nie in echt zu sehen bekommen.

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North Sentinel Island (Indischer Ozean, Indien)

Diese Insel gilt als eine der gefährlichsten Inseln der Welt. Das liegt hauptsächlich an ihren Bewohnern, den Sentinelesen, die absolut keinen Besuch haben möchten. Das indigene Volk lebt wahrscheinlich noch so wie vor Hunderten von Jahren und vertreibt die ungebetenen Gäste gerne einmal mit Speeren. Nach vielen Kontaktversuchen hat die indische Regierung aufgegeben und die Insel zu einer Sperrzone erklärt. Trotzdem würden wir nur zu gerne wissen, wie diese Menschen dort leben und dieses tropische Paradies mal mit eigenen Augen sehen. Mehr zur North Sentinel Island und der unglaublichen Geschichte, findet ihr hier.

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Svalbard Global Seed Vault (Norwegen)

Diese Reihe von Saatgutbanken ist gefüllt mit einer so großen Menge an Samen, dass diese im Falle einer unerwarteten Apokalypse oder ähnlichen Notfällen eine enorme Menge an Menschen versorgen könnten. Solange du kein Wissenschaftler oder ein Saatprofi bist, ist es dir jedoch strengstens untersagt, dich dieser Gegend auch nur zu nähern.

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Poveglia (Italien)

Diese winzige Insel befindet sich zwischen Venedig und Lido. Warum es verboten ist, sie zu betreten? Sie wurde bis 1968 als Irrenanstalt genutzt, in der die Patienten angeblich gefoltert und Teil unmenschlicher Experimente gewesen sein sollen. Auch die Tatsache, dass sie ab dem 18. Jahrhundert als Verbannungsort für an der Pest und anderen ansteckenden Krankheiten erkrankte Menschen genutzt wurde, trägt seinen Teil dazu bei, dass viele Italiener denken, dass es auf der Insel spukt. Deshalb hat die Regierung sämtlichen Besuchern den Zutritt verboten.

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Ilha da Queimada Grande (Brasilien)

Dieser wunderschöne Ort, der auch Snake Island genannt wird, ist das Zuhause tausender Goldener Lanzenottern - eine fiese und tödliche Schlangenart, welche die Insel während der letzten Jahrzehnte  erfolgreich vor Eindringlingen beschützt hat. Weil der Besuch der Insel so gefährlich ist, hat die brasilianische Regierung allen Besuchern den Zutritt untersagt. Nur lebensmüde Forschergruppen dürfen die Insel hin und wieder auf eigene Gefahr betreten.

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North Brother Island (New York, USA)

Nur eine Meile von Manhattan entfernt befindet sich diese schon seit einem halben Jahrhundert verlassene mysteriöse Insel. Im 19 Jahrhundert wurde sie ähnlich wie Poveglia nach dem Bau verschiedener Krankenstationen für die Behandlung von an Pocken erkrankten Menschen oder anderer Patientin, die unter Quarantäne gestellt werden mussten, genutzt. 1960 erlangte das Inselkrankenhaus dann einen sclechten Ruf wegen angeblicher Korruption, sodass die Regierung es schließlich für immer schloss.

Heute darf man die Insel nicht mehr betreten, aber die nach wie vor vorhandenen Krankenhausgebäude geben ihr einen gruseligen Touch. Immerhin haben sich inzwischen eine Menge vom Aussterben bedrohter Vögel hier niedergelassen, die fernab menschlicher Störenfriede in Ruhe nisten können.

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Grabstätte des Qin Shi Huang, China 

Die Grabstätte des ersten chinesischen Herrschers Qin Shi Huang, der 210 v. Chr. starb, liegt tief in einem Hügel Mittelchinas begraben. Der Grabstättenkomplex besteht aus einem Netzwerk komplizierter Tunnel und Höhlen, die mit Gegenständen gefüllt sind, die der Herrscher eventuell im Jenseits brauchen könnte, wie z.B. die sogenannte "Terracotta Armee", die aus Lehmfiguren sämtlicher Familienmitglieder, Bediensteter und Soldaten besteht. Seit die Grabstätte im Jahr 1974 entdeckt wurde, konnten rund 2000 Statuen aus ihr geborgen werden. 8000 weitere werden in ihren zahlreichen unentdeckten Kammern vermutet. Einen Gegenstand jedoch wird die chinesische Regierung aus Respekt vermutlich niemals aus den Höhlen heraus befördern: Qin Shi Huangs Sarg. Dieser sowie die Kammer, in der er liegt, bleiben somit Besuchern für's Erste verschlossen.

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Heard Island Vulkan, Australien

Diese kahle vulkanische antarktische Insel liegt ungefähr zwischen Madagascar und Antarctica und wir als verlassendster Ort der Erde bezeichnet. Die gigantische Landfläche besteht aus vielen Bergen, hat 42 Gletscher und verfügt außerdem über eine ausgeprägte Tierwelt, wozu unter anderem Pinguine, Robben und verschiedene Vogelarten zählen. Leider wurde im Jahr 2000 von der University of Hawaii ein zwei kilometerlanger Lavafluss entlang des südlich liegenden Mawson’s Peak entdeckt. Dieser ist ein 837m hoher Vulkan, der seitdem immer mal wieder ausgebrochen ist. Wegen der von dem Vulkan ausgehenden Gefahr, des generell als unberechenbar geltenden Wetters und der Tatsache, dass man zwei Wochen braucht, um zur Insel zu segeln, ist die Insel weitestgehend verlassen.

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Die geheimen Archive des Vatikans (Vatikanstadt, Italien)

Tief verborgen hinter den Wänden von Vatikanstadt und größtenteils unter der Erde liegen die geheimen Archive des Vatikans. Sie sind Zuhause einer Vielzahl historischer Dokumente, staatlicher Papiere sowie verschiedener Korrespondenzen zwischen wichtige Personen. Manche von ihnen stammen noch aus dem 8. Jahrhundert. Zu den wohl berühmtesten Dokumenten zählen die Briefe Michelangelos, ein Brief Maria Stuarts, den sie schrieb, während sie auf ihre Hinrichtung wartete, sowie König Henry VIIIs Bitte, seine Ehe annulieren zu lassen.

Offiziell sind die Archive Eigentum des aktuellen Papstes, und die mit 35000 Dokumenten gefüllten Regale ziehe sich über rund 85 Kilometer. Die einzigen, die Zutritt zu diesen Kammern haben, sind eine kleine Gruppe Angestellter sowie qualifizierte Gelehrte, die zuvor einer strengen Prüfung standhalten mussten.

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Diego Garcia (Britisches Territorum im Indischen Ozean)

Mit seinen Puderzuckerständen und den farbenfrohen Korallengärten mag Diego Garcia wie ein idyllischer tropischer Rückzugsort aussehen. Doch dieses Paradies scheint nur auf den ersten Blick friedlich.

1973 brachte die britische Regierung die Insel in ihre Gewalt, vertrieb die Einwohner aus ihrem Zuhause und baute einen Militärstützpunkt, deren Zutritt jedem verboten ist, der nicht zum offiziellen Personal zählt. Seitdem wird über den Hintergrund der strengen Geheimhaltung spekuliert. Einige Menschenrechtsgruppen vermuten, dass der Stützpunkt zur Folterung Gefangener genutzt wird.