Die zehn schönsten Nationalparks Europas

Hier kann man richtig abschalten

Die zehn schönsten Nationalparks Europas

Um dem Alltagstrott zu entfliehen und richtig abzuschalten, gibt es nichts besseres als einen Ausflug in die Natur. Und dafür muss man nicht einmal ewig weite Strecken reisen! Denn alleine in Europa gibt es über 300 geschützte Nationalparks, in denen man von weiten Wiesen bis hin zu Gletschern alles an unberührter Natur findet, was man sich nur wünschen kann.

Auf den nächsten Seiten haben wir die zehn schönsten Nationalparks Europas für euch zusammengetragen – hier könnt ihr garantiert neue Kräfte tanken.

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Die zehn schönsten Nationalparks Europas

#1 Bayerischer Wald, Deutschland

Der Bayerische Wald hat auf 24.250 Hektar eine ganze Menge zu bieten. Denn in Deutschlands ältestem Nationalpark werden menschliche Eingriffe in die Natur weitgehend vermieden, wodurch hier seltene Wildtiere wie Bären beobachtet werden können. Bei einer Wanderung durch das Gebiet an der Grenze zur Tschechischen Republik ist man also ganz bei sich – und trotzdem nah am Abenteuer. 

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#2 Una, Bosnien

Direkt vor der Tür der Europäischen Union befindet sich mit Una ein Paradies für Kajak- und Rafting-Fans: Der Wasserfall Štrbački buk bietet hierfür die ideale Gelegenheit. Für diesen Park kann man ohne Probleme eine Woche Aufenthalt einplanen, denn Camping ist hier erlaubt. Allerdings ist Vorsicht geboten: Neben Bären, Wölfen und Wildschweinen, die einem hier begegnen können, sind gerade im Herbst und Frühling die kühlen Temperaturen am Abend nicht zu unterschätzen.

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#3 Cinque Terre, Italien

Cinque Terre bedeutet "Fünf Dörfer" und bezeichnet einen Nationalpark, an dessen Küstenrändern an der ligurischen Riviera die besagten fünf Dörfer liegen. Diese warten vor allem mit ihren bunten Fassaden und Cafés auf Steilhängen auf – so kann man bei einem italienischen Espresso den Blick über Park und Küste schweifen lassen. Wer den Park, der Teil des Unesco-Welterbes ist, komplett durchwandern will, kann das auf dem rund 45 Kilometer langen Sciaccheweg tun.

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#4 Vatnajökull, Island

Der zweitgrößte Nationalpark Europas bietet unglaubliche Naturschauspiele: Vom Gletscher bis hin zu einem Wasserfall kann man hier alles bestaunen. Natürlich sind die Temperaturen isländisch-frisch, aber dennoch lohnt sich eine Gletscherwanderung, die wie ein Blick in eine fremde Welt wirkt. Auch die berühmten isländischen Vulkane findet man alle im Vatnajökull.

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#5 Białowieża, Polen

Ihr wolltet schon immer einmal einen echten Urwald sehen? Dann ist der Białowieża-Nationalpark in Polen der richtige Ausflugsort für euch. Die Artenvielfalt ist einmalig für Europa, so dass das Gebiet zu Recht Teil des Unesco-Weltkulturerbes ist. Da nicht alle Gebiete frei zugänglich sind, lohnt es sich, eine geführte Tour zu buchen. Allerdings sollte man sich beeilen: Der Wald wird immer stärker abgeholzt, sodass die Zukunft des Białowieża-Parks unklar ist.

#6 Port-Cros, Frankreich

Auf der nur zweieinhalb Kilometer breiten Insel könnt ihr eine für Europa wohl einzigartige Vielfalt an Vögeln beobachten: Über 100 Arten gibt es in diesem Nationalpark im Süden Frankreichs. Dadurch, dass motorisierte Fahrzeuge hier nicht erlaubt sind, ist die Natur das einzige, was man in den Wäldern hört. Zwar ist Baden hier nur begrenzt möglich, aber auf dem über 30 Kilometer langen Wanderweg kann man den Alltagsstress ebenfalls perfekt hinter sich lassen.

#7 Peneda-Gerês, Portugal

Kleine Zeitreise gefällig? In Portugals einzigem Nationalpark im Osten des Landes ist das kein Problem. Denn hier findet man nicht nur unberührte Natur mit glasklaren Gebirgsgewässern, sondern auch dutzende Dörfer, an denen die Zeit seit dem 12. Jahrhundert vorbeizog und nur wenige Spuren hinterließ. Viele Wanderwege sind auch für Anfänger gut geeignet und mit den vielen Bächen und kleinen Seen ist immer für Abkühlung in den warmen Sommermonaten gesorgt.

#8 Nuuksio, Finnland

Wer Lust auf einen gemütlichen Ausflug ins Grüne hat, ist im Nuuksio-Nationalpark nahe der finnischen Hauptstadt Helsinki perfekt aufgehoben. An vielen Grillplätzen kann man sich in der Tal-Landschaft zwischen Wäldern, die das Zuhause für viele bedrohte Vogelarten bilden, niederlassen. Viele Wanderwege bieten eine große Auswahl, um das Gebiet individuell zu erkunden.

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#9 Jotunheimen, Norwegen

Bleiben wir noch kurz in Skandinavien, auch wenn der Jotunheimen-Nationalpark kein Wald, sondern ein naturbelassenes Berggebiet ist. Zwar wird es hier schnell richtig kalt, aber die Aussichten von den höchsten Bergen Norwegens, dem Galdhøpiggen und dem Glittertind, machen das schnell wett. Unerfahrene Wanderer sollten in den weitgehend schneefreien Monaten zwischen Frühling und Herbst anreisen. Auch eine geführte Tour durch den größten Festlandgletscher Europas, Jostedalsbreen, ist unbedingt empfehlenswert.

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#10 Sächsische Schweiz, Deutschland

Der letzte hier vorgestellte Nationalpark führt uns wieder ins heimische Deutschland: In der Sächsischen Schweiz kann man nicht nur die Ruhe unberührter Natur genießen – sondern auch absurd-bizarre Felsformationen bestaunen. Selbst Wandermuffel werden hier aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Für Kletterfans sind die Sandsteinfelsen ein absolutes Muss. Und wer sich für Geschichte interessiert, kann hier mit der Festung Königsstein die europaweit größte Bergfestung besuchen.